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    Denifl Top Ten in Lillehammer

Kombination

Denifl Top Ten in Lillehammer

Dreifachsieg für die Norweger

Das war eine Macht-Demonstration der Norweger. Im Einzelbewerb von der Großschanze in Lillehammer feierten die Kombinierer der Gastgeber einen Dreifacherfolg.

Espen Andersen, der bereits nach dem Springen vorne gelegen war, rettete als Sieger gerade noch 3,4 Sekunden Vorsprung auf den Zweitplatzierten Jan Schmid ins Ziel. Joergen Graabak setzte sich im Kampf um Platz 3 hauchdünn gegen Johannes Rydzek durch. Willi Denifl wurde als bester Österreicher Zehnter.

Bei schwierigen, wechselnden und nicht immer ganz fairen Windbedingungen zeigt Willi Denifl die beste Sprungleistung aus ÖSV-Sicht. 136 Meter und ein Rückstand von 35 Sekunden stand für den Stubaier nach dem Springen zu Buche. Auch Franz-Josef Rehrl und Martin Fritz auf den Plätzen 11 und 13 verschafften sich mit 59 bzw. und 62  Sekunden Rückstand eine passable Ausgangssituation. Die Abstände für das Langlaufrennen waren generell sehr gering, was zur Folge hatte, dass sich hinter Andersen recht schnell eine 9-Mann starke Verfolgergruppe bildete, in der sich auch Denifl befand. Im Finish vermochte der Stubaier das hohe Tempo nicht mehr mitgehen. Mit einem weiteren Top Ten Ergebnis bestätigte der Tiroler jedoch seine gute derzeitige Form. Zweitbester Österreicher wurde Lukas Klapfer, der Steirer verbesserte sich mit der neunten Laufzeit von Platz 32 auf Platz 18. Franz-Josef Rehrl und Martin Fritz konnten ihre Positionen im Langlaufrennen nicht halten, sie fielen auf Platz 19 (Rehrl) und Platz 25 (Fritz) zurück. David Pommer verpasste als 33. knapp die Punkteränge.

Die Loipenführung im Birkebeinerstadion gilt bei vielen als die schwierigste im ganzen Weltcupzirkus. Dem Ruf wurde die Strecke auch diesmal mehr als gerecht, was vor allem Philipp Orter zu spüren bekam. Der Kärntner hatte bei einer Abfahrt bei einem Eisbrocken ein, kam dabei zu Sturz und verlor einen Ski. Der Sturz ging bis auf Abschürfungen im Gesicht und einer aufgeplatzten Lippe glimpflich aus, das Rennen war für Orter aber gelaufen.

   Willi Denifl zeigt mit Platz 12 eine solide Leistung (c) ÖSV/Derganc

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