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  Premiere für Seidl

Pyeongchang

Premiere für Seidl

Stark im olympischen Testlauf

Das war eine unglaublich starke Vorstellung. Bei der Premierenveranstaltung im Alpensia Jumping Park im koreanischen Pyeongchang feierte Mario Seidl das erste Einzelpodium seiner Karriere.

Der Sieg geht an Johannes Rydzek aus Deutschland, 20 Sekunden vor Seidl und Fabian Riessle auf Platz 3 mit 38,3 Sekunden Rückstand.

Im letzten Testlauf für die olympischen Winterspiele 2018 hatte der 24-Jährige aus St. Veit im Pongau bereits auf der Schanze den Grundstein zu seinem bisher besten Karriereergebnis gelegt. Er fixierte mit 136 Metern die Tageshöchstweite, und das mit zwei Luken weniger Anlauf als der Rest des Starterfeldes. Johannes Rydzek kam ihm als Zweitplatzierter auf 29 Sekunden nahe, der Drittplatzierte nach dem Springen kam mit Franz-Josef Rehrl wieder aus der ÖSV-Equipe.

Auf der selektiven 2,5 Kilometer Runde war Johannes Rydzek bereits in Runde zwei auf Seidl aufgelaufen und war lange hinter dem Salzburger geblieben. Die 7-Mann starke Verfolgergruppe – mit Rehrl – vermochte den Abstand zu den beiden Führenden nicht wirklich verringern. Einen Kilometer vor dem Ziel attackierte Johannes Rydzek dann zum Sieg, Mario Seidl zog trotzdem ein sehr positives Resümee: „Ich hatte ein super Gefühl auf der Schanze, die gefällt und liegt mir einfach. Auf der Loipe ging der Gameplan auf, zum Schluss war Johannes dann einfach zu stark. Sehr cool, endlich einmal am Podium zu stehen, nachdem ich schon so oft knapp dran war."

Franz-Josef Rehrl kombinierte sich als Neunter ebenso noch in die Top Ten. Mit Paul Gerstgraser auf Platz 12 und Philipp Orter auf Platz 14 gingen auch die zwei schnellsten Laufzeiten ins rot-weiß rote Lager, die beiden arbeiteten sich auf der Loipe von den Plätzen 23 und 24 vor. Mit Willi Denifl war ebenso ein Tiroler Athlet am Olympiaschauplatz von 2018 am Start. Der Edelroutinier aus dem Stubaital komplettierte als 15. das gute mannschaftliche Abschneiden.

Morgen findet in Pyeongchang ein weiterer Bewerb auf der Großschanze statt.

 Mario Seidl musste sich nur dem Seriensieger Johannes Rydzek geschlagen geben(c) GEPA

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