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Kombination

Starkes ÖSV-Team

Pyeongchang

Stark im olympischen Testlauf

Österreichs Kombinierer haben mit den olympischen Wettkampfstätten im südkoreanischen Pyeongchang schon ein Jahr vor den Spielen Freundschaft geschlossen.

Mario Seidl, der 24-jährige Salzburger, der schon im ersten Bewerb den zweiten Rang belegt hatte, kombinierte sich am zweiten Tag hinter den deutschen Dominatoren Johannes Rydzek und Eric Frenzel auf dem dritten Rang und schaffte damit innerhalb von 24 Stunden den zweiten Podestplatz seiner Karriere.

Seidl hatte mit dem Schanzenrekord von 142 Metern eine tolle Ausgangsposition und war mit 35 Sekunden Vorsprung auf Frenzel in die anspruchsvolle Loipe gegangen. Bis zum letzten Anstieg hielt Seidl auch ganz vorne mit, ehe Frenzel und Rydzek wieder Richtung Zielsprint davonzogen. Erneut war Rydzek erfolgreich, allerdings wie zuletzt zweimal wieder im Fotofinish. Seidl hatte im Ziel 19 Sekunden Rückstand. Kurz vor Halbzeit der 10-km-Loipe hatte Frenzel zu Seidl aufgeschlossen, nach rund 6,5 Kilometern vervollständigte Rydzek das Führungstrio. Seidl leistete in der Folge auch Führungsarbeit und zeigte, dass man mit ihm auch in Zukunft wird rechnen dürfen. „Das war ein geniales Wochenende hier in Korea. Ich bin sehr glücklich mit meinen zwei Podestplätzen“, freute sich Seidl. „Die Schanze ist echt maßgeschneidert für mich. Ich habe jeden Sprung richtig genießen können.“

Im Vergleich zum Vortag verbessert hat sich Philipp Orter, der sich mit viertbester Zeit in der Loipe von der 17. an die siebente Stelle schob. Und auch Wilhelm Denifl (12.), Lukas Klapfer (14.) und Paul Gerstgraser (16.) sorgten erneut mannschaftlich für eine starke ÖSV-Leistung.

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