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Klapfer im Sprint stark

Kombination

Klapfer im Sprint stark

Platz 4 in Chaux Neuve

Beim Sieg des Norwegers Jan Schmid im französischen Chaux Neuve  lieferte Lukas Klapfer einmal mehr eine starke Vorstellung. 

Der Steirer hatte bis zum Schluss mit um eine Podiumsplatzierung gekämpft, erst im Zielsprint hatte er sich dem Finnen Ilkka Herola um 0,3 Sekunden geschlagen geben müssen. Auf Platz zwei war landete Sprungsieger Akito Watabe aus Japan gelandet.

Österreichs Kombinierer hatten sich bereits im Sprungdurchgang sehr gute Ausgangspositonen verschafft. Willi Denifl sprang mit einer Weite von 114 Metern auf den zwischenzeitlichen dritten Platz, sein Rückstand betrug 26 Sekunden auf Spitzenreiter Akito Watabe (JPN), der mit einem 118 Meter-Satz die Hillsize knackte. In Lauerstellung gingen dahinter Franz-Josef Rehrl als Fünfter (+38sek) und Lukas Klapfer als Sechster (+42sek) auf den Rundkurs in Chaux Neuve.

Vier Runden a 2,5 Kilometer galt es für die Athleten im französischen Jura zurückzulegen. Während die Bedingungen beim Springen noch gut waren, zog zu Beginn des Langlaufrennens ein regelrechter Schneesturm auf, der den Läufern alles abverlangte.

Hinter Watabe und dem Zweitplatzierten Jan Schmid bildete sich eine 7-Mann starke Verfolgergruppe, in der sich Willi Denifl, Lukas Klapfer und Franz-Josef Rehrl befanden. In der zweiten Runde lösten sich Lukas Klapfer und Ilkka Herola aus der Gruppe und starteten alleine die Aufholjagd. Die beiden taten sich jedoch schwer, den Abstand zur Spitze zu verkleinern. Akito Watabe und Jan Schmid machten sich den Sieg im Zielsprint unter sich aus, schlussendlich hatte der Weltcupführende Schmid den längeren Atem. Lukas Klapfer und Ilkka Herola kämpften bis zum Schluss um den verbleibenden letzten Podiumsplatz, den sich schlussendlich Herola mit 0,3 Sekunden Vorsprung sicherte.   Dahinter schloss sich im Kampf um den fünften Platz eine große Verfolgergruppe zusammen, mit dabei die drei Österreicher Denifl, Rehrl und Bernhard Gruber. Mit einem super Finish lief Franz-Josef Rehrl zu Rang Sieben und seinem bisher besten Saisonergebnis, Bernhard Gruber wurde Elfter. Willi Denifl finishte als 13.   

Die weiteren Platzierungen der Österreicher:
18. Mario Seidl
20. Lukas Greiderer   

Nicht für den Bewerb qualifiziert: Mika Vermeulen    

Stimmen:

Lukas Klapfer: "Das Springen war richtig gut. Der Wettkampfsprung war dann richtig genial und die Ausgangsposition fürs Rennen in Ordnung. Ich bin schnell gestartet und habe viel Führungsarbeit geleistet, schlussendlich sind wir knapp nicht an die Spitze drangekommen. Im Zielsprint war Ilkka  dann noch etwas spritziger. Ich bin mit dem Ergebnis trotzdem sehr zufrieden, das nächste Mal ist das Glück wieder auf meiner Seite. Mit dem Sturm war es  aber sicherlich eines der schwierigeren Rennen, die ich je gelaufen bin."

Franz-Josef Rehrl: "Das war  echt ein toller Wettkampf. Springerisch bin ich wirklich gut drauf, es geht mir alles sehr entspannt von der Hand. Läuferisch wird das Gefühl von Rennen zu Rennen besser, ich fühl mich wohl und kann ins Renngeschehen eingreifen. Die Formkurve stimmt." 

Cheftrainer Christoph Eugen: "Ich bin mit dem Ergebnis  sehr zufrieden, die Mannschaftsleistung mit allen Athleten in den Top 20 kann sich sehen lassen. Lukas hat seine Sache wieder super gemacht, diesmalzog er im Kampf ums Podium nur knapp den Kürzeren. In der gesamten Mannschaft ist eine Aufwärtstendenz erkennbar, das stimmt mich für die kommenden Bewerbe positiv."

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