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Mikaela Shiffrin erneut souverän

Alpiner Ski-Weltcup, Stockholm

Mikaela Shiffrin erneut souverän

Marcel scheitert an Zenhäusern

Slalom-Weltcup als Trost

Bild: Gepa Pictures

Ramon Zenhäusern hat sich im Herren-Bewerb des City-Events von Stockholm in souveräner Manier seinen zweiten Weltcup-Sieg geholt. Der Parallel-Spezialist gewann bereits 2018 in Stockholm. Im Finalduell kam der Schwede Andre Myhrer in beiden Durchgängen nicht ins Ziel. Der Österreicher Marco Schwarz eroberte gegen den Schweizer Daniel Yule den dritten Platz.

,,Das hat Spaß gemacht. Cooler Bewerb, cooles Publikum. Ich mag den Bewerb, aber Slalom ist natürlich schon noch meine Lieblingsdisziplin. Es passt zwar nicht optimal in den Terminkalender, weil morgen geht um sechs Uhr in der Früh schon der Flieger nach Bansko (nächste Weltcup-Station ab Freitag in Bulgarien, Anm.), aber wenn man Dritter wird, nimmt man des gerne mit“, so Schwarz.

Marcel Hirscher war zwar nicht über das Viertelfinale hinausgekommen, in dem er am späteren Sieger gescheitert war, aber er war nicht unzufrieden. „Das hat schon gepasst. Wenn ich gegen Zenhäusern fahre, ist das wie David gegen Goliath. Ich glaube, ich bin im zweiten Lauf gegen ihn so schnell gefahren wie noch nie. Die Flaggen sind zehn Zentimeter niedriger als bisher, das hilft mir schon weiter. So sehe ich wenigstens auch die Spur. Ramon hat diesen Bewerb bisher dominiert, deshalb bin ich nicht traurig.“ Verständlich, denn als Trost gab es immerhin den Sieg im Slalom-Weltcup, in den letzten beiden Torläufen ist der Salzburger nicht mehr von der Spitze der Wertung zu verdrängen.

Bei den Damen war Mikaela Shiffrin nicht zu schlagen und holte sich damit zum dritten Mal in Folge sowie zum sechsten Mal insgesamt den Slalom-Weltcup. Es war auch bereits der 57. Weltcup-Sieg Shiffrins. Nach einem Kopf-an-Kopf-Duell mit der Deutschen Christina Geiger drückte Shiffrin im Finish aufs Tempo und fuhr den entscheidenden Vorsprung heraus. Im schwedischen Duell um den dritten Rang hatte Anna Swenn-Larsson gegen Frida Hansdotter die Nase vorne. Als einzige ÖSV-Läuferin hatte Katharina Truppe das Viertelfinale erreicht, war dort aber gegen Shiffrin chancenlos und belegte letztlich Rang fünf.

Ergebnisse, Damen

1Mikaela Shiffrin (USA)
2Christina Geiger (D)
3Anna Swenn-Larsson (S)
4Frida Hansdotter (S)
5Katharina Truppe (Ö)
6Laurence St. Germain (CAN)
7Wendy Holdener (CH)
8Petra Vlhová (SKL)
9Katharina Liensberger (Ö)

Ergebnisse, Herren

1Ramon Zenhäusern (CH)
2Andre Myhrer (S)
3Marco Schwarz (Ö)
4Daniel Yule (CH)
5Sebastian Foss-Solevaag (N)
6Manfred Mölgg (I)
7Alexis Pinturault (F)
8Marcel Hirscher (Ö)
9David Ryding (GB)
10Christian Hirschbühl (Ö)
11Manuel Feller (Ö)

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