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  Marcel Hirscher ist Rekordsieger

Sporthilfegala, SMA, Wien

Marcel Hirscher ist Rekordsieger

Herzog Sportlerin des Jahres

Tirolerin siegte vor Preiner

Bild: gepa

Während Marcel Hirscher  zum insgesamt sechsten Mal und zum fünften Mal in Folge zu Österreichs Sportler des Jahres gewählt worden war, gewann bei den Damen die Tiroler Eisschnellläuferin Vanessa Herzog (siehe Bild mit Sporthilfechef Gernot Uhlir)  ihren ersten Niki als Sportlerin des Jahres. Die Auszeichnungen, die heuer erstmals nach der im Mai verstorbenen österreichischen Sportikone Niki Lauda benannt wurde, wurden im Rahmen der Sporthilfe-Lotterien-Gala in Wien vergeben. Bei den Damen erhielt mit Vanessa Herzog 25 Jahre nach Emese Hunyadi wieder eine Eisschnellläuferin die höchste Auszeichnung im heimischen Sport. Die 24-jährige hatte sich bei der Wahl mit 1.104 Punkten vor Leichtathletin Verena Preiner (991), Skirennläuferin Nicole Schmidhofer (578), Snowboarderin Claudia Riegler (315) und Skeleton-Pilotin Janine Flock (293), einer weiteren Tirolerin unter den Top 5,  durchgesetzt.

Zum ersten Mal seit neun Jahren gewann damit keine ÖSV-Sportlerin den Award. Die Trophäe überreichte ihr Matthias Lauda. „Das fühlt sich sehr gut an. Vor allem in einer kleineren Sportart, die in Österreich nicht so populär ist“, sagte Herzog, die nur kurz feiern konnte, da bereits am Freitag für sie wieder Training auf dem Programm stand.

Als Höhepunkt des Abends nahm Hirscher, der am 4. September seinen Rücktritt vom aktiven Skisport erklärt hatte, unter Standing Ovations die Trophäe entgegen. Der Salzburger hatte achtmal in Folge den Gesamtweltcup im alpinen Skisport gewonnen. „Dankeschön für so einen Abschluss. Es ist gewaltig, dass ich noch einmal hier stehen darf. Aber nun ist wirklich Schluss. Ich bin aber auch sehr dankbar, dass jetzt die Zeit für andere Sachen da ist. Die Entscheidung war richtig“, so Hirscher zu seiner „wahrscheinlich“ letzten Auszeichnung, wie Laudator Felix Neureuther scherzhaft angemerkt hatte. „Ich bin nicht mehr lästig“, meinte der 30-jährige zu Spekulationen, er könnte doch noch aus der Skipension zurück kommen. Hirscher hatte die Wahl durch die Mitglieder der österreichischen Sportjournalistenvereinigung Sports Media Austria (SMA) bereits 2012, 2015, 2016, 2017 und 2018 für sich entschieden.  Heuer gewann er mit 1.185 Punkten vor Tennisstar Dominic Thiem (895), Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger (616), Golfer Bernd Wiesberger (379) und NBA-Basketballer Jakob Pöltl (148).

Mannschaft des Jahres wurde erneut Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg. Sportdirektor Christoph Freund nahm den Niki entgegen: „Das ist eine Riesenauszeichnung. Wir haben eine coole Truppe. Es macht gerade riesengroßen Spaß in Salzburg.“  Als erste Auszeichung des Abends war der Preis für den Aufsteiger des Jahres vergeben worden. Zur Wahl standen die Leichtathletin Verena Preiner, der Nordische Kombinierer Franz-Josef Rehrl und LASK-Torhüter Alexander Schlager. Der Niki für den Sieg in dieser Kategorie ging an Preiner.

Die weiteren Sieger,
SportlerIn mit Behinderung:
Carina Edlinger (Para-Ski-Langlauf) bzw. Josef Lahner (Ski);
Special Olympics:  Gabriele Kopf (Schwimmen) und Paul Vogl (Judo). Sportler mit Herz: Christoph Vetchy (Vienna Charity Run-Organisator) Jugendsportpreise gingen an Lena Grabowski (Schwimmen) und Johannes Lamparter (Nordische Kombination).
Trainer des Jahres: Wolfgang Adler (Coach von Verena Preiner).

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