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Lizenz für Hartberg

Lizenz für Hartberg

In dritter Instanz

Steirer nun erstklassig

Lange hat es gedauert, jetzt steht fest - TSV Prolactal Hartberg folgt Meister Wacker Innsbruck, der Vizemeister der Sky Go Erste Liga, darf in der nächsten Saison in der tipico-Bundesliga spielen.

Nach Verweigerung der Lizenz in zwei Instanzen hat nunmehr das Ständige Neutrale Schiedsgericht dem von den Steirern eingebrachten Klagebegehren auf Erteilung der Lizenz für die höchste Spielklasse in der Saison 2018/19“ stattgegeben, teilte die Liga in einer Aussendung mit.

„Das Schiedsgericht wertete den Fristverzug von TSV Prolactal Hartberg hinsichtlich der Ausgliederung des Spielbetriebs bis 15. März 2018 – anders als der Senat 5 und das Protestkomitee - als verbesserungsfähiges Kriterium“, hieß es in der Aussendung. Aus Sicht des Schiedsgerichts sei die rückwirkende Ausgliederung zum 15. März 2018 in eine Kapitalgesellschaft als ausreichend erachtet worden.

Auch hinsichtlich der finanziellen Lizenzverweigerungsgründe kam das Schiedsgericht zu einer anderen Entscheidung als die bundesligainternen Instanzen. Dabei wurden insbesondere die budgetären Nachweise für die Infrastrukturmaßnahmen auf Basis zusätzlicher Erklärungen Hartberg anders bewertet.

Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits zeigte sich hingegen überrascht, „dass das Ständige Neutrale Schiedsgericht entgegen bisherigen vergleichbaren Fällen auch durch die Berücksichtigung zusätzlicher Erklärungen durch den Klub anders als die bundesligainternen Gremien entschieden hat.

Die durch diese Entscheidung notwendig gewordenen Relegation zwischen Bundesliga-Schlusslicht SKN St. Pölten und dem Erste-Liga-Dritten Wiener Neustadt findet bereits am Donnerstag (18.30 Uhr in Wiener Neustadt) und Sonntag (15.30 Uhr in St. Pölten) statt. Der Austragungsmodus der Relegation erfolgt analog zu K.o.-Duellen im Europacup.

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