Die Höhepunkte im Rückblick

Die Höhepunkte im Rückblick

28.02. bis 01.03.2020

Bild: Gepa

Kriechmayr ließ Ski-Österreich jubeln

In Hinterstoder wurde – trotz Wetterkapriolen und Programmänderungen mit Verlängerung auf Montag - mit den ersten beiden Rennen ein mehr als positives Kapitel für die Skigeschichte geschrieben. Zunächst hatte Hausherr Vincent Kriechmayr mit seinem Triumph im Super-G - noch dazu in seiner engeren Heimat - seinen ersten Heimsieg feiern dürfen, im zweiten Teil der Trilogie bestätigte sich der Franzose Alexis Pinturault als perfekter Kombinierer, holte sich die aus Super-G- und Slalom kombinierte Konkurrenz und damit auch gleich die kleine Kristallkugel. Zum insgesamt sechsten Mal, womit der Franzose den Norweger Kjetil-Andre Aamodt als neuer Rekordgewinner ablöste. Den Grundstein zum Sieg hatte Pinturault mit Rang zwei im Super-G gelegt. Den Rückstand von 0,23 Sekunden auf Mauro Caviziel egalisierte er locker und setzte sich am Ende 0,99 Sekunden vor dem Schweizer durch. Auf Rang drei landete Aleksander Aamodt Kilde (+ 1,25). In drei Saisonrennen holte Pinturault insgesamt 280 Punkte und lag damit 108 Zähler vor Kilde. Wengen-Sieger Matthias Mayer wurde in Hinterstoder Sechster (2,07) und damit bester Österreicher. In der Kombi-Wertung belegte der Kärntner mit 140 Punkten den dritten Rang.

24 Stunden davor hatte nebst Kriechmayer ganz Ski-Österreich gejubelt, nicht nur den Sieg im Super-G des 28-jährigen Oberösterreicher vor dem Schweizer Mauro Caviziel (0,05 zurück) gefeiert. Weitere drei Hunertstel zurück war Matthias Mayer in diesem spannenden Rennen auf Rang drei gefahren. Sowohl Kriechmayr, der nach dem Super-G in Gröden seinen zweiten Saison- und insgesamt sechsten Weltcup-Sieg holte, als auch Mayer brachten sich damit auch im Kampf um die kleine Kristallkugel wieder ins Spiel. Bei noch zwei Rennen in Kvitfjell und beim Weltcup-Finale in Cortina – falls dieses stattfindet – führt Caviezel mit 365 Punkten drei Zähler vor Kriechmayr. Dritter ist der Norweger Aleksander Aamodt Kilde (336), der in Hinterstoder so wie auch Thomas Dreßen ausfiel, Mayer ist Vierter (324).

„Ganz ehrlich, es ging einfach nicht besser. Ich bin selten so nervös gewesen. Normalerweise schlafe ich wie ein Baby. Diesmal aber nicht, weil ich mir selbst so einen Druck gemacht habe. Vor den eigenen Fans will man natürlich performen. Wenn es dann auch noch gelingt, ist es umso schöner“, erklärte Kriechmayr. Von den restlichen Österreichern konnte sich keiner in den Top Ten platzieren. Max Franz belegte mit einem Rückstand von 1,97 Sekunden den elften Rang. Weltcup-Punkte gab es auch noch für Daniel Danklmaier auf Rang 17 (2,44), Raphael Haaser auf Rang 23 (3,53) und Stefan Babinsky als 26. (3,97.).

XXXX

Zum Abschluss des Skisport-Spektakels in Hinterstoder stand eines fest - Alexis Pinturault ist der große Sieger der drei Weltcup-Rennen in Oberösterreich. Nach Rang vier im Super-G und dem Kombi-Erfolg gewann der Franzose am Montag auch den Riesentorlauf mit einem Vorsprung von 0,45 Sekunden auf den Kroaten Filip Zubcic. Mit den 250 gesammelten Punkten übernahm Pinturault die Führung im Gesamtweltcup vom Norweger Aleksander Aamodt Kilde.

Für die ÖSV-Herren reichte es in ihrer Problemdisziplin auch im dritten Rennen in Serie nicht für einen Platz in den Top Ten. Manuel Feller verpasste dieses Ziel aber nur knapp um ein Hundertstel. Der 27-jährige Tiroler hatte sich in der Entscheidung um sechs Ränge verbessert und holte mit Platz elf (1,70 zurück) seine beste RTL-Saisonplatzierung. Auch Roland Leitinger und Marco Schwarz konnten sich im zweiten Lauf rehabilitieren. Leitinger fuhr vom 24. auf den 18. Platz (2,50), der Kärntner Schwarz vom 26. auf den 20. Rang (2,56).

Mit Jubiläumssieg stoppte Geiger ÖSV-Doppelerfolg

Der ,,Abstecher“ nach Lahti hat sich für die österreichischen Skispringer auf alle Fälle gelohnt, auch wenn Karl Geiger den zweiten Einzel-Bewerb von der Großschanze im finnischen Lahti für sich entscheiden konnte. Der 27-jährige Deutsche hatte sich mit 5,9 Punkten Vorsprung auf Stefan Kraft, den Sieger vom ersten Springen, und 7,3 Punkten Vorsprung auf Michael Hayböck durchgesetzt. Im Gesamtweltcup rückte Geiger dem Führenden Kraft wieder näher und liegt nun 118 Punkte zurück.

Geiger verhinderte beim 1.000 Weltcup-Springen der Geschichte mit der Bestweite in beiden Durchgängen (122,5 und 130,0 Meter) einen ÖSV-Doppelsieg und machte das Rennen um das Gelbe Trikot vier Einzel-Springen vor Ende des Winters mit seinem vierten Saisonsieg jedenfalls noch einmal spannend.

Während Hayböck erstmals seit fast zwei Jahren wieder auf dem Podest stand, hatten die weiteren Österreicher mit der Entscheidung nichts zu tun. Gregor Schlierenzauer landete auf Rang 13, Philipp Aschenwald wurde 18., Daniel Huber 20. Stefan Huber (33.) und Jan Hörl (47.) hatten die Entscheidung verpasst.

Kraft war mit seinem Abschneiden in Lahti – ein Sieg, Platz drei im Team und ein zweiter Rang zum Abschluss - vollauf zufrieden, vor allem weil nach langer Zeit wieder einmal ein Teamkollege neben ihm stand. „Dass das geklappt hat, ist super“, sagte der Salzburger. ,,Es ist auch egal, dass der Karli mir ein paar Punkte abgenommen hat. Das werden wir jetzt genießen.“

Nina Ortlieb auf den Spuren von Papa Patrick

Neuschnee, zu starker Wind, nicht zu präparierende Pisten – der Alpine Skiweltcup geht harten Zeiten entgegen. Einen Tag nach der Triumphfahrt von Nina Ortlieb zu ihrem ersten Sieg im Weltcup musste die geplante Damen-Kombination im italienischen La Thuile abgesagt werden. Starke Schneefälle hatten im Aostatal eine reguläre Durchführung unmöglich gemacht, nachgeholt wird das Renmnen allerdings nicht. Davon unbeeindruckt die gute Stimmung im ÖSV –Lager.

Denn nur eine Woche nach Platz drei und ihrem ersten Podestrang war Nina Ortlieb endgültig im Ski-Olymp angekommen – die 23-jährige Tochter von Abfahrtsolympiasieger Patrick Ortlieb hatte den Super-G mit 0,01 Sekunden vor der italienischen Lokalmatadorin Federica Brignone gewonnen. Weitere sechs Hundertstelsekunden dahinter hatte die Schweizerin Corinne Suter als Dritte abgeschwungen. Ein spannendes Rennen, in dem das Hundertstel-Glück auf Seiten der Vorarlbergerin war. Überglücklich hatte sie nach ihrer Fahrt im Ziel die Arme in die Höhe gerissen – an ihre Bestzeit sollte selbst die Weltcup-Gesamtführende Brignone nicht mehr herankommen. Die Italienerin verringerte immerhin im Super-Weltcup den Rückstand auf Suter, die bei einem ausständigen Rennen nun 19 Punkte voran liegt.

,,Es war extrem schwierig zu fahren, sagte Ortlieb, die ohne sichtbaren Fehler bei ihrer Premiere in La Thuile die Ski auf Zug gehalten hatte und im Ziel die Nase knapp vorn haben sollte. „Manchmal hat man Glück, manchmal weniger. Aber fahren muss man halt schon noch selbst. Der erste Sieg fühlt sich großartig an.“ Ortliebs Erfolg war erst der Zweite der Österreicherinnen in dieser Saison neben dem Sieg von Nicole Schmidhofer in Abfahrt von Lake Louise im Dezember.

Glück dürfte Ortlieb auch der 29. Februar bringen. An diesem Tag vor vier Jahren war sie in Sotschi im Super-G schon Juniorenweltmeisterin geworden. ,,Es ist ein Traum, dass es jetzt geklappt hat. Dafür arbeitet man jeden Tag.“

Als zweitbeste der neun ÖSV-Starterinnen erreichte die Tirolerin Stephanie Venier (Startnummer eins) nach einem Fehler bei der Einfahrt ins Flachstück den 13. Platz. 1,36 Sekunden büßte die 26-Jährige auf ihre Vorarlberger Teamkollegin ein. 

Rodler mit fast perfektem Saisonabschluss

Auch wenn drei Tausendstelsekunden auf den Sieg im letzten Weltcuprennen der Saison fehlten – so sorgten Österreichs Rodler durch Jonas Müller beim Weltcupfinale am Königssee mit Rang zwei dennoch für einen würdigen rot-weiß-roten Abschluss.

Spannender hätte die Ausgangsposition vor der Entscheidung im Einsitzer der Herren nicht sein können. Der Russe Roman Repilov hatte seinen Punktepolster aufgrund des Startverzichts in Winterberg nahezu komplett eingebüßt, ein Zähler trennten ihn von Dominik Fischnaller, auch Repilovs Landsmann Semen Pavlichenko war mit einem Rückstand von 54 Zählern noch in absoluter Schlagdistanz. Doch am Ende des Tages jubelte Repilov am Lautesten. Der amtierende Doppel-Weltmeister, zur Halbzeit auf Rang vier, ließ in Durchgang zwei mit einen neuen Startrekord und Laufbestzeit nichts anbrennen und sicherte sich mit Platz drei zum zweiten Mal nach der Saison 2016/17 den Gesamt-Weltcup. Semen Pavlichenko fixierte am Königssee seinen zwölften Weltcupsieg, Jonas Müller raste mit einem minimalen Rückstand von drei tausendstel Sekunden auf Rang zwei. Für den Vize-Weltmeister von Sotschi war es der fünfte Podestplatz der Saison, damit beendete der Vorarlberger den Gesamt-Weltcup unmittelbar vor David Gleirscher als bester Österreicher auf Rang fünf.

Stark fuhr im letzten Rennen auch Nico Gleirscher der mit Rang acht aufhorchen ließ. Der 22-Jährige erzielte damit nach dem vierten Rang von Igls sein zweitbestes Saisonergebnis, unmittelbar vor Reinhard Egger, Wolfgang Kindl und David Gleirscher auf den Plätzen neun, zehn und elf.

Die mannschaftliche Stärke spiegelt auch der Gesamt-Weltcup wider, neben Müller und David Gleirscher platzierte sich mit Reinhard Egger (8.) ein weiterer Österreicher in den Top-10.

Großartig - Flock erobert WM-Bronze

Auf Janine Flock ist bei Großereignissen einfach Verlaß – die Tirolerin holte sich bei der Weltmeisterschaft in Altenberg mit Bronze die zweite WM-Einzel-Medaille ihrer Karriere. Auf der schweren Bahn hatte sich die 30-Jährige dank Bestzeit im vorletzten Lauf noch vom vierten Platz in die Podestränge verbessert.Schneller wie Flock waren - dank Bahnrekord im letzten Durchgang - nur die deutsche Titelverteidigerin Tina Hermann und die Schweizerin Marina Gilardoni.

Auf Silber hatten der WM-Dritten nach der lediglich achtschnellsten Zeit im letzten Lauf 0,99 Sekunden gefehlt, Hermann lag am Ende 1,21 vor ihr. Die viertplatzierte Deutsche Jacqueline Lölling hielt Flock aber um 0,18 Sekunden auf Distanz. Ihre erste Einzelmedaille hatte sich die dreifache Europameisterin 2016 mit Silber in Innsbruck-Igls gesichert. Mit dieser Platzierung schaffte es Nadine in dieser Saison in acht von neun Bewerben auf das Stockerl, belegte im Gesamtweltcup Platz zwei und bei der EM ebenfalls Bronze. „Es war eine der besten Saisonen, die ich je hatte. In jedem Fall war es meine konstanteste“, so die Tirolerin mit einem strahlenden Lächeln.

Martin Fritz in Lahti auf Platz 7

Nicht viel zu gewinnen gab es für die österreichischen Kombinierer im finnischen Lahti. Martin Fritz belegte im Einzelbewerb als bester Österreicher den 7. Platz. Den Sieg holt sich der Japaner Akito Watabe vor dem Norweger Joergen Graabak ( +2,9sek) und dem Deutschen Vinzenz Geiger (+7,9sek).

Dabei hatte es nach dem Springen für Fritz noch sehr gut ausgesehen, da lag er mit einer Weite von 121 Metern und 44 Sekunden Rückstand auf Platz drei verlor aber in der Loipe im Finish noch einige Ränge. Thomas Jöbstl dagegen hatte sich mit der elften Laufzeit noch auf Platz 15 verbessert und mit Philipp Orter als 19. liefen insgesamt drei ÖSV-Athleten in die Top 20. Lukas Greiderer und Lukas Klapfer belegten im Endklassement die Ränge 21 und 23.

Im Teamsprint hatten die beiden österreichischen Teams beim Sieg von Norwegen 1 ((Jarl Magnus Riiber, Joergen Graabak) vor Deutschland 1 (Terence Weber, Manuel Faisst) und Deutschland 2 (Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger) die Plätze fünf (Österreich 1/Klapfer und Fritz) und sechs (Ö 2/Orter/Jöbstl) erreicht.

Anna Gasser und Benjamin Karl erfolgreich

Erfolgsmeldungen aus Übersee für Österreichs Wintersportfans - Anna Gasser eroberte im Slopestyle-Finale der US-Open in Vail Platz zwei. Die Big-Air-Olympiasiegerin musste sich mit 81,00 Punkten nur der US-Amerikanerin Jamie Anderson (84,50) geschlagen geben, die bereits ihren achten Triumph bei dem prestigeträchtigen Szene-Event feierte. Dritte wurde die Japanerin Miyabi Onitsuka, die auf 76,65 Zähler kam.

 XXXX

Eine Siegmeldung kommt sogar aus dem kanadischen Blue Mountain. Dort feierte Benjamin Karl im Parallel-RTL seinen mittlerweile 17. Weltcup-Einzelsieg. Der Niederösterreicher teilte sich den Erfolg mit dem Italiener Mirko Felicetti, der im großen Finale zeitgleich mit dem vierfachen Weltmeister die Ziellinie passierte. Somit gab es erstmals in der Weltcup-Geschichte der Raceboarder zwei Sieger in einem Rennen. Bei den Damen setzte sich Daniela Ulbing im kleinen Finale in einem ÖSV-Duell gegen Sabine Schöffmann durch und schaffte damit als Dritte ebenfalls den Sprung auf das Podest. Claudia Riegler und Andreas Prommegger komplettierten mit zwei fünften Plätzen das mannschaftlich starke Ergebnis des rot-weiß-roten Teams. 

Bitteres Saison-Aus für Innsbrucker Haie

Fertig, Schluss, Aus! Mit einer nicht erwarteten, daher umso enttäuschenderen 6:3-Niederlage beim Villacher SV mussten sich die Innsbrucker Haie zum zweiten Mal hintereinander viel zu früh in den Sommerurlaub verabschieden. Es war ein bitterer Abschied, auch für die Fans. Doch wer zumindest erhofft hatte, dass die Truppe von Rob Palin bei den Kärntnern bedingungslos um die kleine theoretische Play-off-Chance kämpfen würde, war schon nach rund 40 Minuten am Boden des an diesem Abend viel zu glatten Villacher Eises ausgerutscht. 3:0 führten da die Villacher und ließen sich dann im Schlussabschnitt nicht einmal von einem Zwischenspurt der Haie zum 4:3 von der Siegesstraße drängen; am Ende stand nicht nur das peinliche 6:3 für die Gastgeber auf der Anzeigentafel, sondern waren die Tiroler von den gleichzeitig in Linz siegreichen Ungarn aus Fehervar auf den vorletzten Platz der Tabelle verdrängt worden. 50 Spiele, 15 Siege, 35 Niederlagen, davon 12 in Serie – so die bittere Bilanz der Innsbrucker, die damit den Vorschuss-Lorbeeren ihres Trainers - ,,Das ist die beste Mannschaft die ich je in Innsbruck hatte“ – nie gerecht werden konnte. Mitentscheidend dafür die Verletzungsserie, der viel zu ,,dünne“ Kader und nicht zuletzt der überflüssige weil unglückliche Torhütertausch Motte gegen Darling.

Bereits am 4. März beginnen nun die im Best-of-Seven-Modus gespielten Play-offs mit den Partien Bozen gegen Znojmo, Salzburg gegen Villach, Wien gegen Graz und Klagenfurt gegen Linz.

WSG nur 1:1 – Spiel der vergebenen Chancen

Mit dem 1:1 (0:0)-Unentschieden gegen die Admira verließ die WSG Swarovski Tirol zumindest einmal den letzten Tabellenplatz in der Tipico-Bundesliga, doch dieses Spiel nicht zu gewinnen war fast schon ein Kunststück. Bereits nach fünf Minuten hätten die Tiroler vor rund 1000 Besuchern im Tivolistadion schon klar führen müssen, doch Maierhofer und Dedic vergaben Top-Chancen. Und weil dann Dedic sogar noch einen Elfmeter gegen den starken Torhüter Leitner nicht verwerten konnte, blieb es bis zur Halbzeit beim für die Admira sehr schmeichelhaften 0:0.

Nach Seitenwechsel zeichnete sich der Admira-Keeper auch noch gegen Rieder aus (57.), nur gegen den Führungstreffer von Dedic war er machtlos. Der Slowene war von Rieder perfekt eingesetzt worden und versenkte den Ball zu seinem achten Liga-Saisontor im rechten Eck. Und dann ,,rächten“ sich die vergebenen Chancen – denn bei der einzigen gefährlichen Offensivaktion in Hälfte zwei gelang den Südstädtern der Ausgleich. Roman Kerschbaum war im Duell mit Bruno Soares zu Boden gegangen, Hoffer verwertete den Strafstoß sicher.

Thomas Silberberger (WSG-Trainer): „Schade, es war eine Toppartie von uns. Wir müssen weiter so auftreten. Wir haben einiges liegen gelassen. Die neuen Einkäufe machen einen großen Unterschied. Es ist schön, dass wir die ‚Rote Laterne‘ abgeben konnten.“

Zlatko Dedic (WSG-Torschütze): „Wir sind zufrieden, die erste Halbzeit war optimal. Trotz des Ergebnisses sind wir stolz auf dieses Spiel. Wir müssen fokussiert bleiben und weiter hart arbeiten. Es kommen noch schwerere Spiele.“

Die weiteren Ergebnisse: LASK – Hartberg 5:1, Sturm Graz – Austria Wien 1:1, St. Pölten – Wolfsberg 0:4, Rapid – Mattersburg 3:1. Damit stehen die Teilnehmer an der Meisterrunde bzw. der Abstiegsrunde fest. Um den Titel spielen der LASK, Salzburg, Rapid, Wolfsberg, Sturm Graz und Hartberg, gegen den Abstieg kämpfen die WSG Tirol, Altach, Austria Wien, Mattersburg, St. Pölten und die Admira.

Rekord-Teilnehmerzahl beim Ganghofer-Jubiläum

Feste soll man feiern wie sie fallen – natürlich auch im Sport. Die Gelegenheit zu so einem ,,Fest’l nützten rund 1800 Langlaufbegeisterte bei der Jubiläumsveranstaltung in der Leutasch . 50 Jahre Ganghoferlauf standen dort auf dem Programm und weil Petrus ein Einsehen mit den Organisatoren hatte war es eine rundum gelungene Veranstaltung. 

Rund 500 Langläufer hatten die Klassik-Bewerbe in Angriff genommen, 300 Kids waren in den Nachwuchsrennen im Einsatz und über 1000 Loipenfreaks stürmten die Skating-Disziplinen. Ein tolles Präsent für die Veranstalter zum 50. Geburtstag der Tiroler Traditionsveranstaltung.

„Wir hatten das erste Mal so viele Teilnehmer, das ist ein Meilenstein für den Ganghoferlauf. Auf diese Marke haben wir über Jahre hingearbeitet“, freute sich Organisator Siegfried Klotz. Angesichts des reibungslosen Ablaufs kam dem Obmann des Skiclubs Leutasch mehr als nur einmal das Wort „perfekt“ über die Lippen.

Schnellster Mann auf der 42 Kilometer langen Skating-Strecke war der Deutsche Max Olex in 1:45:52,8 Std. vor Landsmann David Zobel und dem Italiener Paolo Fanton. Bei den Damen siegte einmal mehr Sigrid Mutscheller aus Deutschland vor Tara Geraghty-Moats (USA) und der Italienerin Ilenia Defrancesco, die Italiener Björn Angerer und Sara Huter hatten sich über die 20-Kilometer-Distanz durchgesetzt..

© 2017 Tirol Werbung