Die Höhepunkte im Rückblick

Die Höhepunkte im Rückblick

31.01. bis 02.02.2020

Bild: Gepa

Kraft flog in Japan zur Weltcupführung

Wie schon bei den Damen war Japan auch für Österreichs Skispringer absolut die Reise wert – nach Platz zwei in der ersten Konkurrenz war Stefan Kraft beim zweiten Wettkampf im japanischen Sapporo nicht zu halten, feierte seinen zweiten Saisonsieg. Der Salzburger hatte sich mit Sprüngen auf zweimal 139,0 Meter überlegen vor dem Deutschen Stephan Leyhe (125,5/142,0) und dem japanischen Lokalmatador Ryoyu Kobayashi (128,5/132,0) durchgesetzt.

Mit diesem Erfolg im Olympia-Ort von 1972 baute Kraft die am Vortag mit Platz zwei eroberte Führung im Weltcup aus und liegt nun 63 Punkte vor dem Deutschen Karl Geiger, der diesmal Fünfter wurde. Als zweitbester Österreicher belegte Michael Hayböck Rang acht, Daniel Huber und Jan Hörl kamen auf die Plätze 14 und 24. Gregor Schlierenzauer verpasste als 37. wie am Vortag das Finale, Weltcup-Neuling Marco Wörgötter, der am Samstag bei seiner Premiere als 22. seine ersten Punkte geholt hatte, musste sich diesmal mit Rang 43 begnügen.

„Ein Wahnsinn, zwei echt perfekte Sprünge. Ich glaube, das war mein bester Wettkampf, den ich jemals gesprungen bin“, freute sich Kraft, der im Vorjahr beide Bewerbe in Sapporo gewonnen hatte, in seiner ersten Stellungnahme. „Man braucht sicher Glück, aber die Sprünge waren mutig und richtig geil. So ein Vorsprung, ich bin ein bisschen baff. Es war ein perfekter Tag.“

Chiara Hölzl macht das Double perfekt

Schwarzach im Pongau ist aktuell die Welthauptstadt der Skispringerszene, die Salzburger Gemeinde stellt seit Sonntag die Gesamtführenden bei den Damen und Herren im Skisprungweltcup. Nur wenige Stunden nach dem Triumph von Stefan Kraft in Sapporo und dem Sprung an die Spitze der Wertung, holte sich seine Salzburger Landsfrau Chiara Hölzl das Double in Oberstdorf. Die 22-Jährige löste mit ihrem vierten Saisonsieg die Norwegerin Maren Lundby an der Spitze ab.

Hölzl, die schon im ersten Bewerb mit 141,5 Metern einen sensationellen Schanzenrekord aufgestellt hatte, lag nach dem ersten Durchgang in Führung und verteidigte bei regnerischen Verhältnissen mit einem Sprung auf 129,0 Meter ihre Führung erfolgreich. Am Ende setzte sie sich mit einem Vorsprung von 2,3 Punkten auf die Norwegerin durch. Im Gesamtweltcup liegt die Österreicherin nach elf von 21 Einzel-Bewerben nun 15 Punkte vor Lundby.

„Es fühlt sich unglaublich an, es war ein harter Kampf und ich bin sehr glücklich, dass ich wieder gewinnen konnte. Dass ich am Ende das Gelbe Trikot anziehen darf, ist noch die Draufgabe“, sagte Hölzl, die ihre vier bisherigen Weltcup-Siege allesamt in dieser Saison feierte. Das zahlt sich auch finanziell aus, ihr Preisgeld in dieser Saison konnte sie auf 30.895 Euro erhöhen.

Mit Marita Kramer landete im zweiten Springen in Oberstdorf eine weitere Österreicherin auf dem Podest. Die 18-Jährige erzielte im zweiten Durchgang mit 137,0 Metern die Tageshöchstweite und verbesserte sich damit noch vom siebenten auf den dritten Rang. Daniela Iraschko-Stolz fiel vom vierten auf den achten Platz zurück, Eva Pinkelnig erreichte trotz Sturz Rang 13.

Jarl Magnus Riiber dominierte das Triple in Seefeld

Der Norweger Jarl Magnus Riiber hat sich in überlegener Manier zum Sieger des „Nordic Combined Triple“ in Seefeld gekürt. Der aktuell beste Nordische Kombinierer im Weltcup gewann nach dem abschließenden 15-km-Langlauf am Sonntag mit einem Vorsprung von 50,2 Sekunden auf Landsmann Jörgen Graabak, Dritter wurde der Deutsche Vinzenz Geiger.

Der Tiroler Lukas Greiderer belegte als bester Österreicher nach einem starken Langlauf Platz sieben (+1:23,0). Lukas Klapfer wurde 13., Martin Fritz 16. und Franz-Josef Rehrl 18. Übrigens - Riiber gewann das „Triple“ als erster Norweger nachdem sich in den letzten Jahren Eric Frenzel zum vierfachen ,,König von Seefeld“ gekrönt hatte und der Japaner Akito Watanabe 2018 gewonnen hatte. Wegen der Nordischen Weltmeisterschaften war das Triple im letzten Jahr in Frankreich ausgetragen worden, dort hatte der Österreicher Mario Seidl gesiegt, der diesmal fehlte.

Dennoch - auch wenn es zu keinem Podestplatz in diesem Jahr gereicht hat, dürfen Mario Stecher und Co. zufrieden bilanzieren – alle zehn Österreicher waren für den Finaltag, an dem nur die 40 Besten nach zwei Tagen startberechtigt waren, qualifiziert, darunter auch die jungen Tiroler Johannes Lamparter (21.), Manuel Einkemmer (32.) und Dominik Terzer (39.).

Rodler ohne Glück in der ,,Wasserschlacht“

Oberhof, die siebente Station des Rennrodel-Weltcups 2019/20, präsentierte sich am ersten Renntag alles andere als winterlich. Frühlingshaft warme Temperaturen, Dauerregen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgten für eine rasch nachlassende, wässrige Eisoberfläche, was speziell die späteren Starter deutlich einbremste. Während Jonas Müller die Startnummer 16 und eine fehlerfreie Fahrt zur Halbzeitführung verhalf, büßten die am Ende des Feldes gestarteten Top-Favoriten massiv Zeit ein. Doch die gestürzte Startreihenfolge im Durchgang zwei wirbelte das Zwischenklassement gehörig durcheinander, am Ende des Tages setzte sich mit Johanns Ludwig der Lokalmatador durch. Der Thüringer war mit Bestzeit in Lauf zwei von Zwischenrang 24 zu seinem fünften Weltcupsieg gerast. Zweiter wurde der Russe Semen Pavlichenko, der Lette Inars Kivlenieks durfte sich über Rang drei und den ersten Weltcup-Podestplatz in seiner Karriere freuen.

Der amtierende Vize-Weltmeister Reinhard Egger beendete das Rennen als bester Österreicher mit zwei soliden Läufen auf Gesamtrang sechs, Olympiasieger David Gleirscher, zur Halbzeit auf Platz 28, verbesserte sich mit der zweitschnellsten Laufzeit auf Platz sieben. Müller, der als letzter in die Entscheidung ging, hatte nicht den Funken einer Chance und wurde trotz einer abermals starken Fahrt auf Rang elf durchgereicht.

Die Doppelsitzer-Konkurrenz verlief ähnlich turbulent und endete ebenfalls mit einem Sieg der Gastgeber. Tobias Wendl und Tobias Arlt feierten ihren 44. Weltcupsieg, die lettischen Brüder Juris und Andris Šics landeten auf Rang zwei, Robin Geuke und David Gamm (D) wurden dritte. Yannick Müller und Armin Frauscher, die in ihrer ersten gemeinsamen Saison im Doppelsitzer bereits zwei Top-10 Plätze zu Buche stehen haben, beendeten die Konkurrenz auf Rang elf. 

Reinhard Egger: „Es war ein unglaublich schweres Rennen, aber Oberhof liegt mir, das habe ich auch bewiesen. Rodlerisch war die Leistung sehr ansprechend, leider lassen die Startzeiten noch immer zu wünschen übrig. Ich habe mich die gesamte Woche über nicht ganz fit gefühlt, umso mehr bin ich mit der gezeigten Leistung zufrieden.“

Im Damen-Rennen (Anna Berreiter/D gewann vor Tatjana Iwanowa/RUS und Summer Britcher/USA) landete das ÖRV-Trio Madeleine Egle, Lisa Schulte und Hannah Prock auf den Rängen neun, 15 und 17. Für die Mixed-Staffel blieb beim sieg der Deutschen vor USA und Lettland nur der siebte Platz.

Thomas Dreßen triumphiert sein Heimrennen

Und er hat es schon wieder getan! Mit Startnummer eins hatte Lokalmatador Thomas Dreßen in Garmisch-Partenkirchen den Abfahrtsklassiker für sich entschieden. Der 26-Jährige setzte sich auf verkürzter Strecke 0,16 Sekunden vor Aleksander Aamodt Kilde aus Norwegen durch. Eine weitere Hundertstelsekunde dahinter wurde der Trainingsschnellste Johan Clarey aus Frankreich dritter, verdrängte damit den besten Österreicher, Vincent Kriechmayr (+0,26), um eine Zehntelsekunde auf Rang vier. 

Interessant - damit hat es bei den vier Abfahrtsklassikern des Jahres jeweils Heimsiege gegeben. In Bormio war der Südtiroler Dominik Paris voran, der die Saison wegen eines Kreuzbandrisses vorzeitig beenden musste, Beat Feuz gewann in Wengen und Matthias Mayer zuletzt in Kitzbühel auf der Streif. In Garmisch fehlte der Kärntner wegen einer Grippeerkrankung.

Der Kitz-Zweite Kriechmayr wäre für Mayer diesmal fast in die Bresche gesprungen, lag bei besten, schnellen Bedingungen bei der vorletzten Zeitnehmung sogar noch in Führung. Erst im unteren Bereich und im Zielschuss der knackigen Kandahar-Strecke verlor der Oberösterreicher die entscheidenden Hundertstelsekunden auf das Podest und Dreßen, der die Richtmarke vorgelegt hatte und sich nach langem Warten über seinen vierten Weltcup-Sieg freuen durfte. Zufrieden durfte auch Max Franz sein, der als Neunter nach Platz 15 in Kitzbühel sein bestes Weltcup-Ergebnis dieser Saison einfuhr.

Eher ungewohnt war die Abfahrt diesmal für den Schweizer Feuz zu Ende gegangen. Als Sechster mit 0,35 Sekunden Rückstand stand der 32-Jährige in Garmisch erstmals in dieser Saison nach zwei Siegen, zwei zweiten und zwei dritten Plätzen nicht auf dem Podest. 

XXXXX

Für Österreichs Alpin-Herren hat der Riesenslalom in Garmisch mit einer geradezu historischen Pleite geendet. Als bester und einziger Österreicher im Finale belegte Manuel Feller nur den 28. Platz. Der 27-jährige Tiroler hatte 2,35 Sekunden auf den Franzosen Alexis Pinturault verloren, der vor dem Schweizer Loic Meillard (+0,16) und dem Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen (0,24) seinen insgesamt 28. Weltcup-Sieg eroberte.

Die Hoffnungen der Österreicher vielleicht sogar auf das erste RTL-Podest in dieser Saison hatten sich auf verkürzter Strecke bereits im ersten Durchgang zerschlagen. Als einziger der acht ÖSV-Starter war Feller mit 1,37 Sekunden Rückstand unter die besten 30 ins Finale gekommen. „Dafür, dass ich nur zwei Tage Riesenslalom trainiert habe, war es okay. Ich weiß aber, dass noch mehr geht“, so Feller, der in dieser Saison von einem Bandscheibenvorfall gebremst worden war.

Italiens Skimädchen im Doppel, Venier 5.

Italiens heuer so starke Skimädels feierten im Weltcup-Super-G im russischen Rosa Chutor einen Doppelsieg. Federica Brignone holte auf einem nicht besonders anspruchsvollen Kurs ihren 14. Weltcup-Sieg und verwies dabei Sofia Goggia um 0,20 Sekunden auf Platz zwei, Dritte wurde die Schweizerin Johanna Hählen (+0,34). Als Fünfte und damit beste Österreicherin blieb Stephanie Venier im einzigen Rennen an diesem Weekend in Russland nur knapp hinter dem Podest. Die Tirolerin hatte die Startnummer eins gut genutzt und legte eine ambitionierte Fahrt als Testpilotin bei ungewissen Bedingungen hin. Nur in manchen Passagen fuhr sie zu direkt, weshalb auch der Traum vom Podest platzte. Nach dem Schneefall der letzten Tage war die Piste bis zuletzt mit Salz und Wasser bearbeitet worden.

„Ich wusste im Ziel nicht recht, wie ich die Zeit einschätzen sollte. Ich versuchte einfach Gas zu geben. Fehlerfrei kam da keine runter. Bei den Verhältnissen musste man die Ski auch bei Fehlern einfach laufen lassen“, so Venier, die über den Kurs sagte: „Er war langsam, aber die Tore kamen trotzdem schnell. Es fühlte sich sehr unruhig an.“ Zudem sei die Bodensicht nicht die beste gewesen. Zweitbeste Österreicherin wurde Anna Veith, die rund zwei Jahre nach ihrem bis dato letzten Super-G-Podest in Crans Montana (3.) im oberen Teil voll dabei war, bis ins Ziel aber kontinuierlich verlor. Als Siebente (0,69) freute sie sich über ihr bestes Saisonergebnis.

Gandler holt Gold bei Jugend-WM

Da freut sich bestimmt nicht nur Papa Markus - Anna Gandler hat zum Abschluss der IBU Jugend- und Junioren-Weltmeisterschaften im schweizerischen Lenzerheide die Goldmedaille im 7,5 km Verfolgungsrennen (Jugend) gewonnen. Die Vierte des Sprints hatte sich mit nur einer Strafrunde hauchdünn vor der Französin Camille Coupe (+1,2 sec.) durchgesetzt, die ebenfalls einen Fehlschuss verzeichnete. Die Bronzemedaille ging an die italienische Sprintsiegern Linda Zingerle (+15 sec./3 Fehler). Für die 19-jährige Tirolerin war es nach Bronze im Einzelbewerb bereits die zweite Medaille bei den Nachwuchs-Titelkämpfen in der Schweiz.

Anna Gandler auf Medaillenjagd – wie einst Papa Markus; Bild: Gepa

Im Vierer sieht die Welt besser aus

Klar besser wie im Zweierbewerb verlief die Konkurrenz im Viererbob beim Weltcup in St. Moritz. Mit Benjamin Maier auf Rang sechs und Markus Treichl auf Rang neun schafften beide österreichischen Piloten den Sprung unter die Top-Ten. Während sich Treichl im zweiten Lauf um sechs Plätze nach vorne arbeitete, verlor Maier nach Zwischenrang vier zwei Positionen. Auf den überraschenderweise nur auf Rang fünf klassierten Francesco Friedrich fehlte ihm Ende gerade eine Hundertstel.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Vor allem die Anschieber beider Teams haben das wunderbar gemacht. Benni erwischte vor allem einen tollen ersten Lauf, im zweiten ist er leider etwas zu viel gerutscht, hat damit eine noch bessere Platzierung verschenkt. Markus hat den ersten Lauf verpatzt. Der zweite war aber top. Für die noch ausstehende WM sind wir im Viererbob guter Dinge.“

Den Sieg hatten sich die Kanadier mit Steuermann Kripps vor dem Letten Kibermanis und dem Deutschen Lochner gesichert.

Team Benjamin Maier; Bild: Hansjörg Kössler

Top-Besetzung für die Tour of the Alps

Was sich bereits bei der Vorstellung der Rundfahrt im vergangenen Oktober in Mailand angedeutet hatte, ist nun Realität: Vom 20. bis 24. April 2020 steht einmal mehr eine spektakuläre und herausragend besetzte Tour of the Alps auf dem Programm. Nach den spannenden Ausgaben der letzten Jahre wurden die Erwartungen an das grenzüberschreitende Etappenrennen, das heuer erstmals der prestigereichen „UCI Pro Series“ angehört, immer höher. Mit der Bekanntgabe der 20 Teams, welche die TotA im April in Angriff nehmen, hat der GS Alto Garda, der seit Jahren die organisatorischen Fäden hinter der Veranstaltung zieht, niemanden enttäuscht – im Gegenteil.

Nicht weniger als acht „World Tour Teams“ gehen bei der Tour of the Alps 2020 an den Start. Allein die Präsenz dieser acht Mannschaften ist Indiz genug, welch große Bedeutung die Rundfahrt auch und vor allem im Hinblick auf den kurz darauf stattfindenden Giro d’Italia hat. 

Neben den acht „World Tour Teams“ stellen sich neun renommierte Pro-Continental-Teams der höchst anspruchsvollen Tour of the Alps 2020. Mit dem Tirol KTM Cycling Team und dem Team Felbermayr Simplon Wels sind zudem zwei Continental-Teams aus Österreich bei der Tour of the Alps vertreten.

Der Geschäftsführer des Tourismusvereins Brixen, Werner Zanotti, der Bürgermeister der Stadt Brixen, Peter Brunner, der Präsident des GS Alto Garda, Giacomo Santini, sowie der Geschäftsführer des Tourismusvereins Naturns, Uli Stampfer, bei der Mannschaftsvorstellung der TotA in Brixen; Bild: Giacomo Podetti/Vitesse)

Vor Olympia - Kletterspektakel in Innsbruck

2020 bringt das große Comeback des Klettersports in Innsbruck. Nach intensiven Verhandlungen war es gelungen, das IFSC AUSTRIA CLIMBING OPEN in Innsbruck-Tirol zu finalisieren. Fünf Tage, 4 Disziplinen, 3 Weltcups, 1 Europacup lautet das neue Format. Nur wenige Wochen vor der olympischen Premiere des Klettersports in Tokio kommen im Rahmen der Austrian Climbing Open erstmals alle vier Einzel-Disziplinen (Lead, Boulder, Speed und Paraclimbing) abseits einer Weltmeisterschaft bei einem IFSC Event zur Austragung. Vom 23. bis 27. Juni 2020 gehen an der spektakulären Außenanlage des Kletterzentrums Innsbruck in fünf Tagen gleich vier internationale Bewerbe (jeweils für Damen und Herren) über die Bühne. Drei davon (Paraclimbing, Lead, Boulder) als Weltcup und Speed als European Cup.

Präsentiert wurde die Veranstaltung vom Kletterverband Österreich (KVÖ) im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Innsbruck Tourismus und der Tirol Werbung in Seefeld.

Der Ticketvorverkauf startet bereits am 1. April 2020. Wer sich einen Fixplatz für das Kletterhighlight des Jahres in Österreich sichern möchte, sollte rasch zugreifen. In bester Erinnerung sind die jedes Mal ausverkauften Tribünen bei vorherigen Kletter-Events in Innsbruck. Tickets gibt es ab dem 01. April auf Oeticket.com, in allen Tiroler Raiffeisenbanken, in der Innsbruck Info am Burggraben und im Kletterzentrum Innsbruck!

Präsentierten das Kletterspektakel - v.l. Florian Phleps (GF Tirol Werbung), Heiko Wilhelm (KVOE), Karin Seiler (Direktorin Innsbruck Tourismus), Jakob Schubert (Nationalteam); Bild: Expa

Topklubs siegten im Gleichschritt

Tirols Vereine können also doch noch siegen; und das sogar fast im Gleichschritt. Während die Schwazer Handballer mit einem souveränen 25:19-Erfolg in die Bonusrunde der Handball-Bundesliga starteten und damit einen Auftakt nach Maß bejubeln durften, feierten quasi zeitgleich die Innsbrucker Haie (5:3 gegen Villach) und die HYPO Alpenvolleys (3:0 gegen Düren) in der Olympiaworld ganz wichtige Siege.

Vor allem für den HCI war die Partie gegen Villach in der TIWAG-Arena ein Spiel der letzten Chance. Eine weitere Niederlage – es wäre die dreizehnte in Serie gewesen – hätte das frühzeitige Ende aller Play-off-Träume bedeutet, so aber dürfen die Innsbruck weiter auf eine Sensation hoffen. In einem ausgeglichen ersten Drittel hatte Boivon das 1:0 erzielt und damit den Grundstein für den ersten Sieg seit 26. Dezember gelegt. Nach weiteren Toren von Spurgeon, Herbert, und Thörnberg zum 4:0 schien alles klar, doch die Kärntner kämpften, verkürzten auf 3:4 ehe Broda ein Powerplay zum 5:3 und zur Entscheidung nützte.

In der großen Olympiahalle demonstrierten derweil die Alpenvolleys gegen Düren, dass sie ein ernsthafter Rivale für Meister Berlin werden könnten. Beim 3:0 (25:19, 25:22, 25:18)-Erfolg waren die Gastgeber nur im zweiten Satz kurz gefährdet, aber am Ende hatte sich doch die höhere Klasse, der größere Spielwitz und Kampfkraft durchgesetzt.

© 2017 Tirol Werbung