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Klassischer Fehlstart von Wacker

Tipico-Bundesliga, Südstadt

Klassischer Fehlstart von Wacker

Tiroler  kassierten bittere 3:0-Abfuhr

So droht beinharter Abstiegskampf

Bild: GEPA

So hat sich wohl niemand im Lager des FC Wacker Innsbruck den Start in die wichtige Frühjahresmeisterschaft vorgestellt. Doch erstens kommt es meist anders, zweitens wie man denkt. Statt Punktezuwachs für die Tiroler beim Tabellenletzten Admira setzte es eine bittere 3:0 (2:0)-Abfuhr, womit schon nach nur einem Spieltag das Zittern vor der Abstiegszone beginnt. Während die Innsbrucker damit nun schon seit fünf Spielen sieglos sind, feierten die Niederösterreicher nach zehn sieglosen Partien den ersten Erfolg wieder erfolgreich und rückten bis auf einen Punkt an den Vorletzten Cashpoint SCR Altach heran. Die Auswärtspartie der Vorarlberger gegen RZ Pellets Wolfsberg hatte 0:0 geendet. 

Innsbruck bleibt damit ein gern gesehener Gegner der Admira, die zwei ihrer drei Saisonsiege gegen die Tiroler feierte und in den jüngsten fünf direkten Duellen unbesiegt blieb. Dafür hauptverantwortlich waren Doppel-Torschütze Patrick Schmidt (11., 89.) und der für den mit Verdacht auf Schien- und Wadenbeinbruch ausgeschiedenen Bjarne Thoelke eingewechselte 18-jährige Eigenbauspieler Emanuel Aiwu (34.), der zum ersten Mal in der Liga traf.

Ausgerechnet Ex-Admiraner Manuel Maranda hatte sich bei einem Abwehrversuch einen schweren Fehler geleistet groben Schnitzer, den Schmidt zu seinem vierten Saisontreffer ausnützte. Die Admiraner glänzten mit hoher Effizienz. Aiwu knallte den Ball nach einem kurz verlängerten Freistoß via Unterkante der Latte ins Tor zum 2:0 noch vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel dominierten die Tiroler das Geschehen, blieben aber abgesehen von einem auf der Linie abgewehrten Dieng-Abschluss (76.) ohne Großchance. Die Gastgeber waren weiter gefährlicher und nach zwei vergebenen Chancen von Kolja Pusch (80., 85.) sorgte Schmidt nach einem Bilderbuch-Konter für den Schlusspunkt.

Karl Daxbacher: „Wir hatten uns vorgenommen, hinten sehr gut zu stehen, das ist uns vor allem am Beginn nicht gelungen. Zur Pause haben wir auf ein 4-4-2-System umgestellt, sind viel Risiko eingegangen, hatten da auch gefühlt 70 Prozent Ballbesitz, aber die Admira ist sehr kompakt gestanden und für uns hat nichts herausgeschaut. Das dritte Gegentor war nur noch eine Draufgabe.“

Die Ergebnisse der 19. Runde: LASK – Austria Wien 2:0, Wolfsberg – Altach 0:0, Admira – Wacker Innsbruck 3:0, Rapid – Salzburg 2:0, Mattersburg – Sturm Graz 1:1, Hartberg – St. Pölten 1:1.


Tabellenstand:

1. FC RB Salzburg

19 15 3 1 46 :

18 +28 48

 
2. LASK Linz

19 10 7 2 33 :

18 +15 37


3. SKN St. Pölten

19 8 6 5 24  :

21 +3 30

4. Wolfsberger AC

19 7 7 5 29  :

25 +4 28

5. Sturm Graz

19 6 9 4 25 :

20 +5 27

6. Austria Wien

19 8 3 8 24 :

22 +2 27

7. TSV Hartberg

19 7 3 9 30 :

38 -8 24

8. Rapid Wien

19 6 5 8 19 :

25 -6 23

9. SV Mattersburg

19 5 5 9 24  :

35 -11 20

10. Wacker Innsbruck

19 4 5 10 17 :

29 -12 17

11. SC Rheindorf Altach

19 3 6 10 26:

28 -2 15

12. FC Admira Wacker Mödling

19 3 5 11 20 :

38 -18 14

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