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  Gregor feiert sein Comeback

Weltcup, Skispringen, Lahti

Gregor feiert sein Comeback

Kampf um WM startet in Finnland

Die Suche nach dem Gefühl

Bild: gepa

Die Skisprungfreunde werde am kommenden Wochenende vermehrt Richtung Finnland blicken. Denn in Lahti wird Gregor Schlierenzauer (siehe Bild) - wie geplant – nach zehnwöchiger Pause sein Comeback im Weltcup feiern. Wenngleich der Stubaier sich im Hinblick auf die erhoffte Teilnahme an der Heim-WM in Seefeld (19.2. bis 3.3.) weiterhin zuversichtlich zeigt, weiß er aber wenige Tage vor seiner Rückkehr in den Weltcup-Zirkus nicht, wie sehr und ob sich die Arbeit abseits der Wettkampfbühne auch gelohnt hat. Aber - „ich bin optimistisch und gebe nach wie vor alles.“ Der frühere Seriensieger weiß natürlich, dass er in Lahti und eine Woche später in Willingen seine wenigen Chancen nützen muss, um sich doch noch für das sechs- oder siebenköpfige WM-Team von Cheftrainer Andreas Felder zu empfehlen. Der sechsfache Weltmeister will aber auch im Fall des Scheiterns nicht aufgeben. „Mein Weg bleibt auf jeden Fall der gleiche, unabhängig vom Ausgang der nächsten Weltcups. Ich gehe ihn weiter mit allen Challenges, die kommen. Sollten die Ergebnisse weniger erfolgreich sein und ich nicht bei der WM dabei sein können, geht es nach der WM weiter“, so der 29-Jährige.

Der seit mehr als vier Jahren sieglose Stubaitaler war bereits Anfang Dezember wegen schlechter Ergebnisse aus dem Weltcup ausgestiegen, um in Ruhe an seiner Technik zu arbeiten. Nach zwischenzeitlichen und nicht überragenden Einsätzen im Kontinentalcup ging es erneut in ein Trainingslager, und nun folgt quasi im letzten Augenblick  vor den Titelkämpfen das Comeback.

„Wir haben Richtung Heim-WM in Seefeld versucht, alles zu tun, was möglich ist. Es liegt eine sehr intensive Zeit hinter mir. Vielleicht sogar eine so intensive, wie ich sie noch nie hatte.“ Er habe die Wochen  „wirklich“ genutzt, um hart zu trainieren und an sich zu arbeiten.

Problemlos sei das freilich nicht abgelaufen. „Immer wieder bekam ich guten Input, und es waren auch einige sehr effektive Sprünge dabei. So richtig wohlfühlen und 100 Prozent ‚mein Gefühl‘ haben, das ist leider noch nicht immer der Fall. Deshalb bin ich sehr gespannt, wie es im ersten Weltcup nach zehn Wochen gehen wird und wo ich genau stehe“, so Schlierenzauer.

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