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Jubel beim FC Wacker

Jubel beim FC Wacker

Erster Sieg nach dem Aufstieg

Warnung vor St. Pölten

Bild: Gepa Pictures

Die dritte Runde der neuen Zwölferliga brachte gleich einige Überraschungen – für eine der erfolgreichen Art sorgte der FC Wacker Innsbruck. Die Tiroler entschieden das ,,kleine Westderby“ in Altach mit 2:1 (2:1) für sich und feierten damit den ersten Erfolg nach dem Comeback im Oberhaus.

Vorarlberg war für Dedic und Co. auf jeden Fall ein Reise wert. Auch wenn da und dort vor dem Anpfiff bereits Nervosität aufkommen wollte, nicht zuletzt wegen der beiden Niederlagen gegen die Wiener Austria und Sturm Graz. Doch die Innsbrucker hatten bei den bis zu diesem Spieltag ebenfalls noch sieglosen Gastgebern nicht nur einen guten Start sondern mit zwei Treffern innerhalb von drei Minuten (Dedic/22. und Harrer/25.) die Gunst des Augenblicks sowie den Überraschungseffekt eiskalt ausgenützt. Iund brachten in der Folge dank einer stabilen Defensivleistung den Vorsprung über die Distanz.

„Dieses Erfolgserlebnis war ganz wichtig und auch verdient“, waren sich die beiden Torschützen Zlatko Dedic und Martin Harrer einig. Und auch Trainer Karl Daxbacher unterstrich die Wichtigkeit der ersten Punkte: „Es hat sich doch schon Druck aufgebaut. Man kennt das ja, wenn es dann länger nicht klappen will. Doch dieses Thema dürfte sich jetzt erledigt haben“, war der 65-Jährige nach dem direkten Duell gegen den 32-jährigen Altach-Coach Werner Grabherr ziemlich relaxt und blickte auch gleich auf die nächste Runde: „Dieses Erfolgserlebnis sollte uns das nötige Selbstvertrauen für das kommende Heimspiel gegen St. Pölten geben.“

Aber just diese St. Pöltner Truppe sorgte an diesem Spieltag für eine Riesenüberraschung.  Seit Didi Kühbauer den Trainer ,,spielt“ agieren die Niederösterreicher wie ausgewechselt, halten nach drei runden bereits bei sieben Zählern und dürften mit breiter Brust nach Innsbruck anreisen. Der aktuellste Paukenschlag – ein 2:0 gegen Sturm Graz – sorgte für Jubel beim nächsten FC-Gegner und dürfte die Steirer in eine Mini-Krise gestürzt haben.

Von Krise wird auch in Hütteldorf schon gesprochen; und nicht nur hinter vorgehaltener Hand. Der unnötigen Niederlage inm Europacup folgte nun ein torloses Trauerspiel gegen den WAC. Die Rapid-Seele ,,kocht“.

Ebenfalls in der Kategorie Überraschung sind der Hartberger Sieg gegen Mattersburg und der späte 1:0-Erfolg des LASK (91. Minute) bei der Admira einzuordnen.   Voll im Plan dafür Salzburg nach dem 2:0 gegen die Wiener Austria und damit schon neun Punkten auf dem Konto.

Momentane Tabelle

nach dem 3. Spiel

1. Red Bull Salzburg

3  3 0 0  7 : 1  9

2. SKN St. Pölten 

3  2 1 0  4 : 3  7

3. SK Sturm Graz

3  2 0 1  6 : 6  6

4. SK Rapid Wien 

3  1 2 0  4 : 1  5

5. RZ Pellets WAC 

3  1 1 1  4 : 4  4

6. LASK Linz   

3  1 1 1  2 : 3  4

7. TSV Hartberg  

3  1 0 2  6 : 6  3

8. Wacker Innsbruck

3 1 0 2  5 : 6  3

9. FK Austria Wien 

3  1 0 2  2 : 4  3

10. SV Mattersburg

3  1 0 2  5 : 8  3

11. FC Admira 

3  1 0 2  1 : 4  3

12. SCR Altach

3  0 1 2  4 : 6  1

Die nächste Runde: 

Samstag, 18. August, 17 Uhr:
Wacker innsbruck – SKN St. Pölten,
SV Mattersburg – Wolfsberger AC,
Red Bull Salzburg – TSV Hartberg;

Sonntag, 19. August, 17 Uhr:  
Sturm Graz – SCR Altach,
LASK – Rapid Wien,
Austria Wien – FC Admira.  

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