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Japaner fliegt allen davon

Skispringen Weltcup

Japaner fliegt allen davon

Rückenwind verblies Kraft

Fettner 16. in Lillehammer

Bild: GEPA

Da dürften die Worte des Sportdirektors Mario Stecher wohl ungehört verhallt sein. Stefan Kraft jedenfalls ist die Bestätigung seines fünften Platzes im zweiten Skisprungbewerb in Nischnij Tagil nicht gelungen. Der Weltmeister war im Finale von der vierten an die 20. Stelle zurück gefallen. Bester Österreicher war letztlich Manuel Fettner als 16. Ungefährdet dafür  Ryoyu Kobayashi.  Der Japaner dominiert weiter, er feierte in der fünften Konkurrenz den dritten Weltcup-Sieg. Kobayashi (132,5/133,5) triumphierte mit 13,9 Punkten Vorsprung auf den Vortagesgewinner Johann Andre Forfang (132,5/130) und baute seine Weltcup-Führung aus. Fünf Podestplätze in den ersten fünf Konkurrenzen – der 22-Jährige war auch noch zweimal Dritter – hatte in den vergangenen zehn Jahren kein anderer Skispringer geschafft. Auch Olympiasieger und Pokalverteidiger Kamil Stoch (zweimal 129,5) muss sich derzeit hinter Kobayashi anstellen. Er wurde hinter seinem polnischen Landsmann Piotr Zyla (126/133) Vierter.

Die Österreicher hingegen rutschten in die Niederungen der Ergebnisliste ab – ähnlich schlecht waren sie beim Auftakt in Wisla platziert. Daniel Huber lag als 28. noch in den Punkterängen, die Enttäuschung vermochte er aber nicht zu verhehlen. Philipp Aschenwald (40.), Clemens Aigner (43.) und Gregor Schlierenzauer (45.) verpassten das Finale der besten 30.

Kraft hatten nach dem ersten Durchgang nur 1,1 Punkte vom dritten Rang getrennt. Doch mit nur 117 Metern nach zuvor 131 rutschte der 25-Jährige weit zurück. „Das war wirklich nicht einfach für Stefan Kraft“, betonte ÖSV-Cheftrainer Andreas Felder. „Er ist auf einem guten Weg, das hat er in den vergangenen Tagen und auch im ersten Durchgang gezeigt. Er hatte beim zweiten Sprung gleich nach dem Absprung Rückenwind und bei schwierigen Bedingungen, da fehlt auch ihm noch die komplette Stabilität.“


Sonntag-Springen in Nischnij Tagil

Endstand (nach 2 Durchgängen):

1. Ryoyu Kobayashi JPN132,5/133,5273,1
2. Johann Andre Forfang NOR132,5/130,0259,2
3. Piotr Zyla POL
126,0/133,0258,9
4. Kamil Stoch POL
129,5/129,5257,8
5. Karl Geiger GER
128,0/128,0248,7
6. Antti Aalto FIN
129,0/126,0246,6
7. Anders Fannemel NOR
28,5/128,5246,5
8. Jewgenij Klimow RUS
126,0/129,0243,2
9. Robert Johansson NOR
126,0/124,5238,0
10. Markus Eisenbichler GER
124,5/127,0236,9
16. Manuel Fettner AUT
122,5/126,0231,8
20. Stefan Kraft AUT
131,0/117,0229,4
26. Daniel Huber AUT

124,0/120,5

218,5

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