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  HYPO machte es spannend

Volleyball, DVL, Innsbruck

HYPO machte es spannend

3:1 nach 0:1 gegen Herrsching

Halbfinale gegen Düren oder Berlin

Bild: gepa

Das hat Nerven gekostet! Erst die unerwartete und auch unnötige Niederlage gegen Herrsching und dann im Entscheidungsspiel gleich den ersten Satz verloren. Aber das war mehr wie nur ein leiser Weckruf – denn nach dem 20:25 stand das HYPO-Team in der Innsbrucker Olympiahalle vor dem Aus, das Entscheidungsspiel der „Best of Three“-Viertelfinalserie drohte zugunsten der Gäste aus Herrsching zu kippen. Doch drei starke Auftritte in den folgenden Durchgängen (25:19, 25:16, 25:16) entschieden die Partie noch zugunsten der klar favorisierten Gastgeber.

Damit schaffte die Spiel-Kooperation von Innsbruck mit Unterhaching nach der überraschenden 2:3-Pleite in der zweiten Partie der Serie doch noch den ,,programmierten“ Einzug ins Halbfinale der Deutschen Volleyball-Eliteliga.

Angeführt wurde die starke Leistung der Alpenvolleys von Pawel Halaba (20 Angriffs-Punkte) und Kirill Klets (15). Halaba verwertete dabei gleich 20 seiner 28 Angriffe und war damit der Topscorer auf Seiten der Gastgeber.

„Ich bin extrem erleichtert. Wenn wir dieses Spiel verloren hätten, hätten wir ein Jahr verloren. Und ich weiß nicht, wie das Projekt dann weitergegangen wäre“, erklärte General-Manager Hannes Kronthaler. Für den Tiroler war die Einwechslung von Sohn Niklas nach dem enttäuschenden ersten Satz („Der gleiche Käse, den wir schon in Spiel zwei gezeigt haben“) ein Schlüsselmoment: „Von da an haben wir die Probleme mit dem Annahmespiel in den Griff bekommen.“

Nun bereiten die Alpenvolleys alles für den ersten Auftritt in der „Best of five“-Halbfinalserie am kommenden Mittwoch vor, erwartet werden dabei in Innsbruck 1600 Zuschauer. Egal ob der Gegner nun Düren oder Berlin heißt.

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