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HYPO-Gala gegen Berlin

Volleyball

HYPO-Gala gegen Berlin

3:0-Triumph  gegen den Meister

Tabellenführer souverän verteidigt

Bild: GEPA

„Was soll ich sagen? Wir haben ganz wenig Fehler gemacht und der Sieg im CEV-Cup am Donnerstag war natürlich immens wichtig für den Kopf.“ Der Slowake stand inmitten  vieler Gratulanten und freute sich natürlich wie ein ,,Schneekönig“ über die sensationelle Vorstellung seiner Alpenvolleys im Spitzenspiel der Deutschen  Volleyball-Bundesliga. Rund 1200 begeisterte Zuschauer waren in der Innsbrucker Olympiahalle Zeugen einer wahren Volleyball-Demonstration der Tiroler geworden, es war eine echte Gala und mit dem 3:0 verteidigten die Alpenvolleys nicht nur die Tabellenführung sondern setzten ein deutliches Zeichen Richtung Konkurrenz. Immerhin – in keiner Phase dieser Partie, die rund 90 Minuten dauerte,  hatte der regierende Deutsche Meister eine Chance vorgefunden, am ehesten vielleicht, als im zweiten Satz ein Sechs-Punkte-Rückstand kurzfristig egalisiert werden konnte.

Wie hoch die Qualität des Hypo-Kaders heuer ist, war schon vor dem Duell klar. Als Tabellenführer und mit weißer Weste ging die Truppe von Headcoach Stefan Chrtiansky in den Schlager. Dass man unter der Woche beim CEV-Cup-Hinspiel mit 3:2 gegen den serbischen Vertreter Novi Sad triumphieren konnte, brachte in Sachen Selbstvertrauen noch einmal einen wichtigen Schub.

Und das merkte man in den entscheidenden Situationen. Dabei brauchten Kapitän Dougi da Silva und Co. am Beginn noch etwas Anlaufzeit. Die Berliner zogen recht schnell auf 8:5 und 14:10 davon. Erst ab Mitte des ersten Durchgangs glänzten die Gastgeber  dann in puncto Service, Annahme und Block. Souverän nützte man den zweiten Satzball zum 25:19.

Angepeitscht von 1200 Zuschauern und dem überragenden Hypo-Legionär Kirill Klets gaben die Hausherren das Zepter nicht mehr aus der Hand. Und das mit einem stetigen Punkte-Polster. Die Berliner versuchten alles, prallten aber regelmäßig am Block der Innsbrucker ab. Nach knapp einer Stunde war der zweite Satz (25:22) entschieden. „Die Halle tobt“, mobilisierte dann der Hallensprecher die Massen, die sich ab dem 17:10 förmlöich in einen ,,Rausch“ spielten und mit 25:17 ausservierten. Der Anhang dankte es mit La-Ola-Wellen. Und die Party schien nicht zu enden - „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, hallte es durch das altehrwürdige Olympiastadion.

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