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HYPO Alpenvolleys chancenlos

Volleyball, Halbfinale, Berlin

HYPO Alpenvolleys chancenlos

Deutscher Meister siegt mit 3:0

Spiel drei nun vorentscheidend

Bild: Gepa Pictures

Das war nicht der Tag der HYPO Alpenvolleys in Berlin - die Innsbrucker mussten sich im zweiten Halbfinal-Spiel der Best-of-Five-Serie einem stark aufspielenden Deutschen Meister unter der Regie von Coach Cederic Enard (Bild) vor 4.500 Zuschauern mit 3:0 (25:21/25:15/25:21). Damit steht es im Kampf um den Aufstieg in das Endspiel 1:1. Bereits am Mittwoch, den 17. April, haben allerdings die AlpenVolleys die Möglichkeit wieder in Führung zu gehen. Da steht das wohl vorentscheidende Heimspiel gegen die Berliner in der Olympiahalle auf dem Programm.

Bereits im ersten Satz dominierten die Gastgeber ganz klar, Innsbruck wirkte nervös.  Nach einem Aufstellungsfehler, einer Netzberührung und drei Assen durch den starken Moritz Reichert stand es schnell 6:1 für die Hausherren. Mit 8:2 ging es in die erste technische Auszeit. Die AlpenVolleys schafften es nicht die Annahme zu stabilisieren und liefen viel zu oft ins Netz. Am Ende verwertete Berlin den vierten Satzball zum 25:21.

Im zweiten Durchgang  war Berlin in Spiellaune und zeigte, warum sie der neunfache deutsche Meister sind. Zwar war bis zum 7:6 die Partie offen, aber ein Missverständnis zwischen Hugo de Leon und Pawel Halaba brachte Berlin die Führung zur ersten technischen Auszeit. Dann folgten wieder viele Eigenfehler. Das Team  um Kapitän Dougi da Silva war verunsichert. Auch die Hereinnahme von Niklas Kronthaler für Hugo de Leon brachte nichts. Berlin hatte insgesamt 9 Satzbälle und verwertete gleich den ersten zum 25:15.

Im dritten Satz gingen die AlpenVolleys mit zwei Punkten Vorsprung in Führung und konnten diese auch bis zum 13:15 halten, ehe Berlin die Wende schaffte und mit 16:15  die zweite technische Auszeit nahm. Bei den Recycling Volleys ging an diesem Tag alles auf, sie gewannen Satz 3mit 25:21 und damit das  Match mit 3:0.

Headcoach Stefan Chrtiansky nach dem Spiel: ,,Ich weiß nicht, was mit den Spielern los war. Ich habe mir die Statistik zwar noch nicht angeschaut, aber wir haben sicherlich 12 Eigenfehler im ersten Satz gemacht, so kannst du nicht gewinnen. Aber Kopf hoch, jedes Spiel ist anders und ich glaube immer noch, dass wir es schaffen können!"Für das nächste Duell in der Innsbrucker Olympiahalle, Mittwoch, 19.00 Uhr, waren am Sonntag schon 800 Tickets abgesetzt.

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