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  Hannes Reichelt setzt klares Zeichen

Weltcup, Abschlusstraining, Kitzbühel

Hannes Reichelt setzt klares Zeichen

Programmänderung am Hahnenkamm

Startschuss am Freitag mit Abfahrt

Bild: gepa

Das war eine klare ,,Ansage“ von Hannes Reichelt (siehe Bild). Der 38-jährige fuhr im zweiten Training auf der Streif Bestzeit vor den beiden Italienern Matteo Marsaglia (0,23 zurück) und Dominik Paris (0,36), sowie seinem Landsmann Daniel Danklmaier (0,43), der zu Wochenbeginn die Europacup-Abfahrt für sich entschieden hatte.    

Reichelt, der bereits vor fünf Jahren in der Abfahrt seinen bis dato einzigen Sieg in Kitzbühel verbucht hatte, testete in 1:57,41 Minuten auf der einmal mehr sehr herausfordernden, anspruchsvollen Streif sehr  erfolgreich die Linie für das Rennen am Samstag und tastete sich damit auch an die Grenzen auf der pickelharten Strecke heran. „Für das Selbstvertrauen ist die Bestzeit wichtig, weil die letzten Rennen nicht so optimal waren. Dabei habe ich nicht alles perfekt erwischt. Aber dafür den oberen Teil“, so Reichelt, der trotzdem noch Reserven für das Rennen sieht. Übrigens - Wengen-Sieger Vincent Kriechmayr verlor als Elfter und damit drittbester ÖSV-Teilnehmer 1,11 Sekunden auf die Bestzeit. Otmar Striedinger wurde Zwölfter (1,63), sein Kärntner Landsmann Max Franz klassierte  sich direkt hinter Johannes Kröll (1,96) und Christopher Neumayer (2,06) als 19. (2,11).

Nur wenige Stunden nach dem Ende des Trainings musste das Programm für die Hahnenkammrennen völlig umgekrempelt werden. In Abstimmung mit dem Kitzbüheler Organisationskomitee hat die Rennleitung des Internationalen Ski-Verbands (FIS) das Programm der 79. Hahnenkammrennen entschieden, dass die Abfahrt aufgrund der Wetterprognosen bereits am Freitag (11.30) statt Samstag statt.

Es folgt am Samstag der Slalom (9.30/12.30 Uhr), ehe am Sonntag der eigentlich für Freitag geplante Super-G (13.30 Uhr) über die Bühne gehen soll. „Laut Wetterprognosen ist am Samstag ziemlich starker Niederschlag zu erwarten, deshalb ist an ein Abfahrtsrennen nicht zu denken“, sagte FIS-Renndirektor Markus Waldner in einer ersten Reaktion.

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