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Grandiose Runs am Wildseeloder

Freeride World Tour, Fieberbrunn

Grandiose Runs am Wildseeloder

Erstklassige Verhältnisse am Fieberbrunner Hausberg

Vorarlberger ergattert Platz 4

Bild: FWT Media Library

Ideale Bedingungen gab es beim dritten Stopp der FREERIDE WORLD TOUR 2019 (FWT) in Fieberbrunn. Sonnenschein und Neuschnee sorgten für spektakuläre Abfahrten der besten Freerider der Welt.

Am Nordhang des Wildseeloder (2.118 Meter) ging es für die weiblichen und männlichen Skifahrer und Snowboarder beim dritten von fünf FWT-Stopps um wichtige Punkte für das Gesamt-Ranking der bedeutendsten Freeride-Tour. Der Fieberbrunner Hausberg empfing die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit gewaltigen Schneemengen. Auf dem durchschnittlich 48 Grad steilen 600-Höhenmeter-Hang konnten die Fahrerinnen und Fahrer ihr ganzes Können zeigen und ihre Linie frei zwischen zahlreichen Rinnen, Felsen und Powderfeldern wählen. Dank der dicken Schneedecke bekamen die zahlreichen Zuschauer im Contest-Village am Lärchfilzkogel Linien zu sehen, die noch nie zuvor am „Loder“ gefahren worden waren.

Snowboard Herren
„Es waren super Bedingungen und das Niveau war unglaublich hoch“, schwärmte Gigi Rüf (AUT) nach den Auftritten der Snowboarder.

Der Vorarlberger landete auf Platz vier hinter Titelverteidiger Sammy Luebke (USA). Zweiter wurde sein Landsmann Davey Baird, der einen eindrucksvollen Double Cliffdrop stand. Der Sieg ging wie schon beim zweiten Tourstopp in Kanada an den FWT-Neuling Victor De Le Rue (FRA). Damit behauptet Victor De Le Rue (FRA) seine Führung in der Gesamtwertung mit 6290 Punkten vor Davey Baird (USA) mit 5805 und Sammy Luebke (USA) mit 5470 Punkten.

Ski Herren
Der Sieg bei den Skifahrern ging an Markus Eder (ITA), der nun nach zwei Siegen und einem zweiten Platz klar auf Titelkurs liegt. Platz zwei ging an Andrew Pollard (USA), der eine eindrucksvolle Straight Line und einen Backflip in seinen Run einbaute. Dritter wurde Leo Slemett, der FWT-Weltmeister von 2017.

Ski Damen
Eindrucksvolle Runs zeigten auch die Skifahrerinnen, allen voran Hedvig Wessel (NOR), die als erste Frau am Wildseeloder einen Backflip stand. Den zweiten Platz holte, wie auch ihr Bruder Andrew zuvor, Jacqueline Pollard (USA). Dritte wurde Elisabeth Gerritzen (SUI), die mit hohem Tempo abfuhr und zwei Sprünge von Felsen stand.

Snowboard Damen
Der Sieg bei den Snowboarderinnen ging an die Weltmeisterin von 2017, Marion Haerty (FRA), die auch schon den FWT-Stopp in Kanada gewonnen hatte. Zweite wurde die Siegerin des Saisonauftakts in Japan, Anna Orlova (RUS), die sich in steilstes Gelände wagte und mehrere Sprünge landete. Platz drei ging nach einer kontrollierten Fahrt an Erika Vikander (USA). Titelverteidigerin Manuela Mandl (AUT) musste sich nach einem Sturz mit dem siebten Rang zufriedengeben.

„Ich hatte die Linie schon letztes Jahr gesehen und wollte sie unbedingt fahren. Ich freue mich total und habe kräftig Selbstbewusstsein für den nächsten Event getankt“, berichtete Marion Haerty.

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