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Thiem schwärmt von Kitz

Thiem schwärmt von Kitz

Im Doppel mit Novak

Erst Badespaß, dann Turnierernst

Bild: Gepa Pictures

Beste Abkühlung nach einer heißen Trainingssession: Ein Sprung in den Schwarzsee. Das dachten sich auch Dominic Thiem und Dennis Novak, die am Dienstag  im Doppel zu sehen sein werden. 2016 schrammten die beiden Freunde  nur knapp am Turniersieg vorbei, am Dienstag  treffen sie auf die Spanier Carballes Baena und Munar.  „Dennis und ich waren ziemlich glücklich vor zwei Jahren, aber die erste Runde ist auch heuer in jedem Fall machbar, dann könnten wir auf Jürgen Melzer und Philipp Petzschner treffen. Das wäre eine riesen Sache, weil ich alle drei sehr gerne habe. Es würde extrem Spaß machen, wenn es dieses Duell gäbe“, so Thiem.

Während es Novak im Hauptmatch des Montags mit  Jurij Rodionov zu tun hatte, steigt Österreichs Nummer eins im Tennis am Mittwoch im Einzel (nicht vor 18 Uhr) in das Turniergeschehen ein: „Ich bin am Samstag hierhergekommen und fühle mich schon wieder extrem wohl. Wie sollte es auch anders sein, Kitzbühel ist einer der schönsten Orte“, so Thiem, der andeutet, dass das Turnier in der Gamsstadt wieder einen Fixpunkt in seinem Kalender einnehmen könnte: „Um ganz ehrlich zu sein, ist Europa einfach so viel schöner, speziell natürlich Kitzbühel. Klar, es ist ein dichtes Programm, aber ich werde sicher eher in Europa auf Sand spielen als in Amerika.“
Seit Thomas Muster 1993 gab es in Kitzbühel keinen österreichischen Sieg mehr, Thiem will dieser Geschichte nun sein eigenes Kapitel hinzufügen: „Sicher ist der Titel das Ziel, ich würde sonst lügen. Natürlich ist der Druck größer, wenn das Turnier in Österreich stattfindet, aber ich hoffe, dass ich die Atmosphäre und das Publikum positiv nützen kann um dieses Ziel am Ende zu erreichen“, so Thiem, der zum achten Mal in der Gamsstadt aufschlägt: „Ich habe das Turnier als Kind im TV verfolgt, mit neun Jahren war ich zum ersten Mal da, damals habe ich zwei Tickets gewonnen und das Finale Gaston Gaudio gegen Fernando Verdasco verfolgt. Da war richtig was los, ich habe das als wunderschön in Erinnerung. Ab 2010 habe ich dann selber gespielt. Gemeinsam mit Wien hat Kitzbühel definitiv den größten Platz im Herzen.“ 

Bild: Mia Knoll

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