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Erstes Training für die Abfahrt

Alpine Ski-WM, Aare

Erstes Training für die Abfahrt

Mayer meldet sich mit Bestzeit

Harter Kampf um Medaillen

Bild: Gepa Pictures

Da wollten es einige Österreicher wohl ganz genau wissen -  im ersten und womöglich einzigen Training für die WM-Abfahrt (Samstag, 12.30 Uhr) schalteten jedenfalls Matthias Mayer (siehe Bild) und Co. bereits in den Rennmodus. Allen voran Mayer. Der Olympiasieger von Sotschi fuhr mit klarer Bestzeit in die Favoritenrolle auf die Goldmedaille.

Der Kärntner, der im Vorjahr zeitgleich  mit seinem Teamkollegen Vincent Kriechmayr die WM-Generalprobe gewonnen hatte, war bei strahlendem Sonnenschein, aber aufgrund starker Windböen im oberen Teil der verkürztenr Strecke in 1:18,85 Sek. klar Schnellster. Mit 28 Hundertstel Rückstand landete Hannes Reichelt zwar auf Platz zwei, doch Reichelt hatte im oberen Teil ein Tor ausgelassen.

Hinter den Österreichern unterstrichen speziell die im Super-G schwer geschlagenen Norweger Aleksander Aamodt Kilde (+0,30), Aksel Lund Svindal – der Weltmeister von Aare 2007 (+0,47) - und Kjetil Jansrud, trotz gebrochener Hand (+0,55), dass sie zum engeren Anwärterkreis auf Medaillen zählen. Dagegen hielt sich Titelverteidiger Beat Feuz  im Training noch bedeckt, landete hinter dem Norweger-Paket mit 0,58 Sek. Rückstand auf Mayer auf dem sechsten Platz. Ebenfalls noch sehr zurückhalten fuhren Josef Ferstl, der Hahnenkammsieger im Super-G und Super-G-Weltmeister Dominik Paris.

Im Gegensatz zum Super-G am Mittwoch, ging das Abfahrtstraining auf dem Aareskutan nicht bei arktischen, sondern für Aare wohligen Temperaturen rund um den Gefrierpunkt über die Bühne. Ostwind hatte für einen Temperaturanstieg von rund 20 Grad gesorgt. Da die Wetterprognosen für die Abfahrt am Samstag nicht die besten sind, versuchten viele Läufer, die Strecke bereits im Renntempo zu bezwingen.

Mayer, der gemeinsam mit Kriechmayr, Reichelt und Otmar Striedinger Mayer, der gemeinsam mit Kriechmayr, Reichelt und Otmar Striedinger das ÖSV-Aufgebot für das Rennen bildet, gelang das am besten. „Ich bin ganz gut runtergezogen, war aber doch hie und da zu spät dran“, sagte der Kärntner. Am Freitag ist zwar ein weiteres Training angesetzt, die Durchführung wackelt angesichts der Prognosen aber gewaltig. „Daher war es schon sehr wichtig, einmal halbwegs gut runterzufahren“, so Mayer.

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