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  Entscheidung im Bouldern

Klettern, Weltcup, Vail

Entscheidung im Bouldern

Pilz und Schubert pausieren

Konzentration auf ÖM in Innsbruck

Bild: Wilhelm

Dort, wo in den Wintermonaten die Gehsteige beheizt werden und  die internationale High Society in den zahlreichen Luxusquartieren, exquisiten Restaurants oder Designer-Boutiquen gerne zeigt was sie hat, geht es am Wochenende um den Gesamtweltcup im Bouldern und die letzte Chance, ein gutes Boulderergebnis für die Olympia-Qualifikation zu erzielen. Am 7. und 8. Juni findet in Vail (USA) der sechste und damit letzte Boulder Weltcup der Saison 2019 statt. 148 AthletInnen aus 25 Nationen gehen an den Start. Das KVÖ-Quintett wird von der schon routinierten Berit Schwaiger angeführt und umfasst neben der Tirolerin die jungen Athleten Jan-Luca Posch, Alfons Dornauer, Johanna Färber und Laura Stöckler. Bei den Herren verspricht insbesondere das Duell zwischen Tomoa Narasaki (JPN) und Adam Ondra (CZE) Spannung. Ondra liegt nur 24 Punkte vor Narasaki. Weil beide jeweils einen Weltcup ausgelassen haben, fällt die Entscheidung nun in Vail.

Jessica Pilz und Jakob Schubert hingegen befinden sich bereits in der Vorbereitung auf die Vorstieg-Saison und lassen den Bewerb in Colorado aus.  Beide haben zwei sehr gute Ergebnisse im Bouldern verbucht und sind damit voll im Soll im Hinblick auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2020. Pilz und Schubert werden vom 13. bis 16. Juni in Innsbruck bei der ÖSTM an den Start gehen, wo zum ersten Mal auch ein Kombi-Finale ausgetragen wird. Dieser Bewerb ist ein dementsprechend wichtiger Test im Hinblick auf die WM 2019, bei der  die ersten Tickets für Tokio 2020 vergeben werden.

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