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5.300 Fans sahen 0:2

Fußball, tipico-Liga, Innsbruck

5.300 Fans sahen 0:2

Eine Halbzeit war zu wenig

WSG verlor gegen Rapid

Bild: Gepa

Schade, doch angesagte Revolutionen finden meist nicht statt und damit darf sich daher auch die WSG Swarovski Tirol trösten, dass es statt der erhofften Überraschung gegen Rapid nur eine Nullnummer gab. Denn die Tiroler mussten sich dem Rekordmeister vor rund 5.300 Fans (darunter Russland-Teamchef Stanislaw Tschertschessow) im Tivolistadion letztlich verdient mit 0:2 (0:0) geschlagen geben. Den Rapid-Sieg hatten „Joker“ Kelvin Arase (54.) mit seinem Premierentor (siehe Bild) in der Liga und Innenverteidiger Mateo Barac (71.), der auch zuletzt beim 5:0-Kantersieg gegen die Admira getroffen hatte, fixiert.Die Hütteldorfer hatten zwar von Beginn an mehr Ballbesitz, wirkten eine Spur ballsicherer, präsentierten sich allerdings in einer ersten Hälfte mit wenig Tempo ziemlich einfallslos. Nur zweimal gab es gefährliche Abschlüsse. Nach Zuspiel von Stephan Auer schoss Murg (13.) aus spitzem Winkel am langen Eck vorbei, zudem verfehlte auch Philipp Schobesberger (36.) das Tor. Die WSG verkaufte sich gut, ließen defensiv wenig zu und vorne wurden immerhin einige ,,Nadelstiche“ gesetzt. Speziell bei einem Schuss von Florian Rieder (30.) wurde Strebinger richtig geprüft.Gleich nach Wiederbeginn musste der schon vor der Pause am Fuß angeschlagene Murg vom Platz. Das sollte sich aber positiv auswirken. Rapid-Coach Kühbauer hatte mit der Hereinnahme von Arase (50.) ein goldenes Händchen. Zwei Minuten nachdem Kapitän Stefan Schwab (52.) WSG-Goalie Ferdinand Oswald mit einem Weitschuss geprüft hatte, brachte der zu Saisonbeginn noch an Ried verliehen gewesene Offensivakteur die Wiener in Front. Ione Cabrera und Florian Buchacher waren nicht nah genug an Arase dran, und der 20-Jährige schoss nach gefühlvollem Schwab-Zuspiel im Strafraum ein.Es war die Vorentscheidung, die Gastgeber konnten nicht zusetzen, Rapid blieb ungefährdet und machte in der 71. Minute alles klar.

Die weiteren Ergebnisse: Admira – St. Pölten 1:1, Mattersburg – Sturm Graz 3:3.

Stimmen zum Spiel

Thomas Silberberger (Tirol-Trainer): „Bei unseren Versuchen im Umschaltspiel und den Offensivaktionen hat komplett die Überzeugung gefehlt. Das war das Um und Auf. Rapid war in der zweiten Hälfte viel stärker. Das erste Gegentor war viel zu billig, danach haben wir selber nicht mehr an den Sieg geglaubt. Wenn man gegen Rapid spielt, darf man nicht zu brav spielen. Wir müssten da einfach frecher sein. Natürlich sind wir enttäuscht, aber Rapid hat zu viel Qualität gehabt.“

Dietmar Kühbauer (Rapid-Trainer): „Beim Aufsteiger zu spielen, ist immer schwer, der hat nichts zu verlieren. Wir haben wenig zugelassen. In der ersten Hälfte hat uns das Tempo und die Bewegung gefehlt. Zur Pause habe ich deutlich gesagt, dass wir was dazulegen müssen. Das ist dann passiert, man kann zufrieden sein."

Aktuelle Tabelle
1FC Red Bull Salzburg871036:822
2RZ Pellets Wolfsberg860221:818
3LASK852113:517
4SK Rapid Wien851216:816
5SK Puntigamer Sturm Graz841311:813
6TSV Prolactal Hartberg832316:1811
7FK Austria Wien822412:168
8WSG Swarovski Tirol822410:158
9Cashpoint SCR Altach821516:187
10SV Mattersburg821510:227
11spusu SKN St. Pölten81346:226
12FC Flyeralarm Admira80264:232

Wacker holte ersten Auswärtspunkt

Wacker Innsbruck hat in Österreichs 2. Hpybet-Liga die vierte Auswärts-Niederlage in Serie gerade noch abgewendet und nach zweimaligem Rückstand beim FC Liefering immerhin ein 2:2 (0:1)-Remis geholt. Karim Adeyemi brachte die Hausherren in Wals-Siezenheim mit einem Doppelpack (19., 66.) jeweils in Führung, Ertugrul Yildirim (59.) und Sunday Faleye (80.) sicherten den Tirolern aber noch den ersten Auswärtspunkt.

In der Tabelle bleibt Wacker mit 13 Punkten Sechster, Liefering ist nach dem fünften Spiel ohne Niederlage in Serie mit zehn Zählern Zwölfter.

Die weiteren Ergebnisse: LASK – Salzburg 2:2, Hartberg – Wolfsberg 0:2, Austria Wien – Altach 2:0.

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