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  Der Meister war zu stark

Volleyball, DVL, Berlin

Der Meister war zu stark

Ein 0:3 zum Saison-Abschied

HYPO scheitert in vier Spielen

Bild: gepa

Aus und vorbei – mit einer 3:0-Niederlage in Berlin und dem Gesamt-Score von 1:3 in der Best-of-Five-Serie verabschiedeten sich die HYPO Alpenvolleys aus dem Kampf um die Deutsche Volleyball-Meisterschaft in den wohlverdienten Urlaub. Keineswegs freiwillig – doch der regierende Meister aus Berlin war in Summe ganz einfach zu stark für die Tiroler, in vielen Positionen besser besetzt und hatte vor allem nach dem ersten Spiel, dass HYPO noch für sich entscheiden konnte, die Lehren gezogen. Und dennoch – die Innsbrucker, die lange Zeit die Tabelle angeführt hatten, durften sich erhobenen Hauptes verabschieden, zeigten auch im zweiten Jahr ihrer Zugehörigkeit zur deutschen Liga, dass sie sich quasi als ,,dritte Kraft“ in der DVL etabliert haben. Auch wenn beim 0:3 im letzten Spiel trotz einer starken Leistung die letzte Konsequenz gefehlt hatte. „Ein, zwei Sätze mehr hätten wir uns schon verdient“, blickte Trainer Chrtiansky mit ein wenig Wehmut auf das Spiel zurück, „wir sind stark in das Spiel gestartet, hatten unsere Chancen. Aber am Ende waren es zu viele Fehler.“ Anders war die Sachlage bei den Norddeutschen, beflügelt vom Heimpublikum setzten Topspieler Samuel Tuia und Co. zur Aufholjagd an. Dabei sah es vor allem im dritten Satz lange Zeit nach einem Teilerfolg der Gäste aus, der letztlich doch noch 25:23 verloren wurde. Dennoch blickt man mit Stolz zurück. Es gab in 29 Partien insgesamt 22 Siege. „Wir haben uns heuer stark präsentiert und können stolz auf das Erreichte sein“, ergänzte Chrtiansky.

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