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Deutscher Doppelsieg im Eiskanal 

Weltcup, Damenbob, Igls 

Deutscher Doppelsieg im Eiskanal 

Schneider siegt vor Jamanka

Schneider siegt vor Jamanka

im Bild: Stephanie Schneider und Ann-Christin Stock, Bild: ÖBSV/Kössler

Den erwarteten deutschen Sieg gab es zwar  im Bob-Bewerb der Damen beim Weltcup im Eiskanal von Igls – aber in einer Reihenfolge, die so nicht erwartet worden war.  Denn diesmal setzte sich Stephanie Schneider mit Partnerin Ann-Christin Strack vor Olympiasiegerin Maria Jamanka und Bremserin Krim Lipperheide durch. Auf Rang drei klassierte sich die Halbzeitführende US-Amerikanerin Elena Meyers Taylor mit Partner Sylvia Hoffmann. 

Katrin Beierl, die nach dem ersten Durchgang noch auf Rang fünf lag, musste im zweiten Lauf noch die Russin Nadezhda ziehen lassen; Beierl fehlten am Ende nur zwei Hundertstel. 

Nationaltrainer Franz Josef Hofmann war dennoch zufrieden: „Kati war die ganze Woche extrem verkühlt und konnte vor allem am Start nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen. Sie hat sich inzwischen aber gefestigt und in der Bahn wieder eine starke Leistung gezeigt. Rang sechs geht absolut in Ordnung. Dass Deutschland, die USA und Russland stark sind, ist ja auch kein Geheimnis.“ 

Damen-Bob Igls:
 1. Schneider/Strack (D) 1:46.06, 2. Jamanka/Lipperheide (D) +0,11, 3. Meyers Taylor/Hoffmann (USA) +0,17, 4. Köhler/Fiebig (D) +035, 5, Sergeeva/Egoshenko (Rus) +0,66, 6. Beierl/Onasanya (Ö) 0,68.

Katrin Beierl und Jennifer Onasanya
Bild: ÖBSV/Kössler

Favoriten bei den Herren voran

Ohne Überraschung ging das Rennen der Herren. Dabei waren die Spitzenpositionen schon nach dem ersten Lauf bezogen. Der Deutsche Francesco Friedrich fuhr mit Partner Thorsten Margis seinen bereits fünften (!) Saisonsieg ein, scheint im Zweier-Bewerb derzeit schlichtweg unschlagbar zu sein.

Rang zwei ging an seine deutschen Landsleute Johannes Lochner/Florian Bauer, welche die Letten Oskar Kibermanis/Matiss Miknis auf Rang drei verwiesen.

In Abwesenheit des verletzten Benjamin Maier lagen Österreichs Hoffnungen auf der Paarung Markus Treichl/Markus Glück. Nach Durchgang eins noch auf Rang zwölf liegend, verbesserten sie sich noch um einen Rang auf Position elf, wobei sie die Top-Ten um nur eine Hundertstelsekunde verfehlten.

Der siegreiche Bob aus Deutschland mit Pilot Francesco Friedrich
Bild: Hansjörg Kössler

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