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Der Countdown läuft

Der Countdown läuft

Alles im Plan für Kletter-WM

Nachhaltigkeit im Vordergrund

Bild: EXPA/Spieß

Zehn Tage vor dem Start zur Kletter-WM (6. – 16. September) laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, spätestens am 3. September werden die Wettkampfstätten (Kletterzentrum, Olympiaworld sowie das „Climbers Paradise Village“ am Marktplatz in Innsbruck) im weltmeisterlichen Glanz erstrahlen. Im Rahmen einer Pressekonferenz vermittelten die Organisatoren – KVÖ-Präsident Dr. Eugen Burtscher, ÖAV-Präsident Dr. Andreas Ermarcora, sowie WM-Geschäftsführer Michael Schöpf (von links im Bild) eine letzte Standortbestimmung. Der Großteil der 350 Tonnen Material, die für die mobilen Wände und andere temporäre Infrastruktur gebraucht werden, ist schon verbaut. 90000 Einzelteile werden von mehr als 50 Arbeitern seit 8 Tagen in der Olympiaworld, im Kletterzentrum Innsbruck und am Innsbrucker Marktplatz angebracht. In den nächsten Tagen wird der endgültige Zeitplan und Detailablauf fixiert.

,,Wir wollen das Motto der WM, "Climb. Come together. Celebrate." zum Leben erwecken. Es freut mich besonders, dass das gesamte Rahmenprogramm, sowie die Qualifikations- und Halbfinalrunden bei freiem Eintritt stattfinden. Das war uns wichtig, damit sich jeder Innsbrucker, jeder Tiroler, und jeder Besucher willkommen fühlt bei dieser WM“, sagte KVÖ-Präsident Dr. Eugen Burtscher. ,,Dafür möchte ich mich bei den Mitarbeitern der WM und den freiwilligen Helfern herzlich bedanken". Zum heute präsentierten Aufgebot und den sportlichen Aussichten bei der WM sagte Dr. Burtscher: "Sportlich haben wir in dieser Saison Hochs und Tiefs erlebt, wobei die Hochs zuletzt deutlich in der Überzahl waren. Ich hoffe, dass die Athletinnen und Athleten des KVÖ sich für ihren Einsatz beim Training belohnen können und bei der Heim-WM alles rausholen. Ich bin optimistisch, dass wir auch sportlich eine sehr gelungene WM erleben werden."

ÖAV-Präsident Dr. Andreas Ermacora: „Sportklettern zählt zu den Kernkompetenzen des Österreichischen Alpenvereins. Seit Beginn der 80er Jahre haben wir zahlreiche Klettergärten und künstliche Kletteranlagen geschaffen und besonderen Wert auf die Themen Ausbildung, Sicherheit und Jugendarbeit gelegt. Es freut mich sehr, nun auch bei der Kletter-WM 2018 unser Know-How zur Verfügung stellen zu können und bin überzeugt, dass wir eine faire, spannende und unvergessliche WM, kurzum ein einzigartiges Kletterfest erleben werden.“

WM-Geschäftsführer Michael Schöpf hob vor allem die Nachhaltigkeit der Kletter-WM hervor. ,,Großereignisse erfahren oft auch Gegenwind, weil ihnen mangelnde Nachhaltigkeit vorgeworfen wird. Wir können in unserem Fall mit Fug und Recht von einer sehr nachhaltigen WM sprechen.  Diese Titelkämpfe sind nunmehr der emotionale Höhepunkt einer langfristigen Vision, die vor mehr als 10 Jahren ihren Ursprung nahm. Bereits seit 2008 gab es intensive Bestrebungen ein modernes Bundesleistungszentrum für das Nationalteam zu errichten.  Mit der Bewerbung für die Kletter-WM nahm dieses Projekt dann so richtig Fahrt auf, konnte im Frühjahr 2017 das Kletterzentrum in Innsbruck in Betrieb genommen werden.  Neben optimalen Trainingsbedingungen für den Spitzen- aber auch für den Breitensport haben wir hier nun auch eine Wettkampfstätte, um die uns aktuell weltweit die anderen Verbände beneiden. Auch die mobilen Kletter-Wände, die im Zuge der WM errichtet werden, ermöglichen auf Jahre hinaus und österreichweit die Austragung nationaler und internationaler Bewerbe auf höchstem Niveau. Daher getraue ich mich auch dezidiert zu sagen: Unabhängig vom sportlichen Verlauf der Kletter-WM gibt es auf alle Fälle bereits jetzt schon einen großen Gewinner dieser WM, und das ist der österreichische Klettersport."

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