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  Da war die WSG chancenlos

Fußball, tipico-Liga, Tivoli

Da war die WSG chancenlos

1:5 gegen Meister Red Bull

Salzburger Torlawine rollt weiter

Bild: gepa

Das war ja nun keine große Überraschung – mit einem souveränen 5:1 (3:0)-Erfolg bei Aufsteiger WSG Swarovski Tirol feierte Red Bull Salzburg (Bild) im Tivolistadion bereits das nächste Schützenfest. Nach sechs Runden hält der Tabellenführer weiterhin beim Punktemaximum. Saisonübergreifend sind es für Salzburg damit bereits zwölf Pflichtspielsiege in Serie. Für die WSG waren die Gäste in der sechsten Bundesliga-Runde wie erwartet eine Nummer zu groß.  Zuletzt hatten die Bullen schon gegen den WAC (5:2), in St. Pölten (6:0) und gegen die Admira (5:0) jeweils fünf Tore erzielt.

Diesmal trafen Majeed Ashimeru (12.), Andre Ramalho (31.), Erling Haaland (41.), Hwang Hee-chan (58.) und Dominik Szoboszlai per Elfmeter (71.). Der Ehrentreffer zum zwischenzeitlichen 1:3 (56. Minute) der  tapfer kämpfenden, aber in vielen Situationen überforderten Tiroler resultierte aus einem Eigentor von Maximilian Wöber. Wattens-Trainer Thomas Silberberger hatte in der Startaufstellung einige Änderungen vorgenommen, brachte im Angriff Yeboah für den leicht verletzten Dedic. Ein netter Versuch die Gäste zu überraschen.  Diese waren bereits nach 12 Minuten durch Ashimeru mit 1:0 in Führung gegangen. Nach einer halben Stunde traf Ramalho per Kopf vom Elfmeterpunkt zum 2:0. Es war die Vorentscheidung. Salzburg nützte in der Folge seine Chance eiskalten aus, Haaland mit seinem achten Saisontreffer schoss das 3:0,  einem Tiroler Tor war  Benjamin Pranter am nächsten gekommen, er hatte nach einem Eckball aus kurzer Distanz aber nur die Latte (44.) getroffen. In der zweiten Halbzeit machte Red Bull nach dem Wöber-Eigentor noch einmal ,,ernst“, erzielte zwei weitere Tore zum verdienten 5:1.

Stimmen zum Spiel:
Thomas Silberberger (WSG-Trainer): „Es war ein verdienter Sieg von Salzburg. Bei uns müssen die Standards besser werden. Meine Mannschaft war zu ängstlich und zu brav. Nach dem 4:1 war es vorbei, da haben alle im Kopf abgeschaltet. Salzburg spielt in einer anderen Liga. Das war nicht eine Klasse Unterschied, sondern zwei.“
Jesse Marsch (Salzburg-Trainer): „Ich bin mit meiner Mannschaft zufrieden. Die Leistung war von allen gut. Die Mentalität ist die ganze Zeit hoch. Wir haben gewusst, dass der Gegner bei Standardsituationen gefährlich ist. Das ist eine Hürde für uns, das müssen wir noch trainieren – auch für die Champions League.“
Tivoli Stadion, 5.400 Zuschauer, SR Eisner

Torfolge:
0:1 Ashimeru (12.)
0:2 Ramalho (31.)
0:3 Haaland (41.)
1:3 Wöber (56./Eigentor)
1:4 Hwang (58.)
1:5 Szoboszlai (71./Elfmeter)

Weitere Ergebnisse der sechsten Runde: Admira – Mattersburg 1:3, LASK – Wolfsberg 0:1.  Austria Wien – Rapid 1:3,  St. Pölten – Hartberg 1:3, Altach – Sturm Graz 1:2

Aktuelle Tabelle
1FC RB Salzburg660027:3+2318
2LASK64119:3+613
3Wolfsberger AC640216:8+812
4Sturm Graz64028:3+512
5Hartberg TSV632114:9+511
6Rapid Wien63129:8+110
7SV Mattersberg62047:17-106
8Austria Wien612310:13-3

5

9WSG Tirol61238:13-55
10SKN St. Pölten61235:15-105
11SC Rheindorf Altach611410:16-64
12FC Admira Wacker Mödling60

1

53:17-141

Nächste Auswärtspleite für Wacker Innsbruck   

Nichts zu gewinnen gab es für den FC Wacker Innsbruck in der 6. Runde der zweiten Liga. Die Tiroler mussten sich bei Blau-Weiß Linz mit 1:0 (0:0) geschlagen geben. Den spielentscheidenden Treffer für die Gastgeber hatte Schubert in der 63. Minute erzielt. Mit dieser dritten Pleite auswärts (zuvor schon 0:2 in Steyr und 0:2 beim FAC) fielen die Innsbrucker (9 Punkte) in der Tabelle auf Platz acht zurück. An der Spitze liegen Klagenfurt (14 Zähler) vor dem GAK (13) und Steyr (12). 

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