Sie befinden sich hier:
  Bittere Heimniederlage der Tiroler

Handball, Playoff, Schwaz

Bittere Heimniederlage der Tiroler

Eiskalte Vorarlberger siegten 25:16

Entscheidung nun in Hard

Bild: gepa

Die Ausgangslage nach dem sensationellen Auswärtssieg war perfekt – ein Heimsieg hätte Schwaz zum Einzug in das Halbfinale im Kampf um den österreichischen Handball-Meistertitel genügt, doch die Vorarlberger schlugen zurück, gewannen die Partie in Schwaz mit 25:18 und erzwangen somit ein Entscheidungsspiel. ,,Es war nicht unser Tag“, seufzte Trainer Frank Bergemann.
 
Lange hatten die Tiroler um Sebastian Spendier gezittert. Trotz Sprunggelenksverletzung biss der Nationalspieler die Zähne zusammen und zeichnete dann gleich hauptverantwortlich für den ersten Schwazer Treffer. Also - die Silberstädter waren gut im Spiel und nach einem gehaltenen Siebenmeter von Goalie Jost Perovsek sorgte Alex Wanitschek für die erstmalige Führung – 4:3 (7. Minute).

Doch die Vorarlberger, die nach der Auftaktniederlage sichtlich mit der Wut im Bauch angereist waren, steigerten sich, In der 17. Minute schoss sich Hard mit 6:5 in Führung und hatte damit bereits mehr Treffer erzielt als in der gesamten ersten Hälfte von Spiel eins. Schlussendlich gingen Goalie Doknic und Co. mit einer 13:9-Führung in die Pause.

Auch der zweite Durchgang begann mit Harder Überlegenheit: Dass Schwaz-Trainer Frank Bergemann Spendier und Wanitschek auf die Bank setzte, ließ erahnen, dass der Fokus längst auf Spiel Nummer drei ausgerichtet war.

Noch haben Balthasar Huber und Co. nämlich alle Chancen – mit einem Sieg am Samstag (20.20 Uhr) würde man im Halbfinale stehen. 

© 2017 Tirol Werbung