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Bittere Botschaft vor Kletter-WM

Bittere Botschaft vor Kletter-WM

Röck fällt für Titelkämpfe aus

Hoffen auf neue Chance

Bild: Wilhelm

Und wieder eine Hiobs-Botschaft aus dem Lager des österreichischen WM- Kletter-Teams. Nur wenige Wochen nach Anna Stöhr und kurz vor dem WM-Start in Innsbruck, musste Magdalena Röck „schweren Herzens“ absagen, auf einen WM-Start verzichten.

Die beiden in Mitleidenschaft gezogenen Schultern („Zuerst war’s die rechte, dann die linke“) und immer wiederkehrende Entzündungen in den Fingern lassen gegenwärtig nicht mehr als lockere Übungseinheiten zu. Für die ehrgeizige aber auch realistisch denkende Röck viel zu wenig, um es ernsthaft mit dem Rest der Welt aufzunehmen. Deshalb entschloss sich die Landeckerin gemeinsam mit ihrem Trainerteam zu einem WM-Verzicht. „Es macht einfach keinen Sinn. Die Schmerzen sind zu groß. Auch wenn es mir das Herz bricht.“

Schon nach den ersten beiden Vorstieg-Weltcups in Villars (Platz 30) und Chamonix (59) hatte die 24-Jährige die Notbremse gezogen und die weiteren Bewerbe in Briançon und Arco ausgelassen. Auch oder insbesondere, um sich noch an den Strohhalm Heim-WM festzuklammern. Letztlich vergeblich. Die Schmerzen …

So sehr der Verzicht auf die Heim-WM auch schmerze, sei ihr klar, dass es Schlimmeres im Leben gibt. „Und es wird wieder Höhepunkte geben, für die es sich lohnt, zu kämpfen.“ Ähnlich sieht es auch ihre langjährige Zimmerkollegin Jessica Pilz. „Es ist so schade für die Maggi. Ich hoffe, dass sie möglichst bald wieder fit ist.“

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