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Astana-Team will hoch hinaus

Tour of the Alps, Kufstein

Astana-Team will hoch hinaus

Bilbao statt Lopez Kapitän

Vor Startschuss in Kufstein

Bild: Pentaphoto

Wer bei der 43. Ausgabe der Tour of the Alpsdie vom 22. bis 26. April über die Bühne geht, ganz vorne mit dabei sein will, muss auch heuer erst einmal am Astana Pro Teamvorbeikommen. Die kasachische Mannschaft ist beim Etappenrennen in den drei Euregio-Regionen seit jeher auf Spitzenplätze abonniert und hat seit 2013 bei jeder Ausgabe der Trentino-Rundfahrt bzw. TotA mindestens einen Etappensieg einfahren können. Diese Erfolgsserie will der sportliche Leiter Giuseppe Martinelli in diesem Jahr weiter verlängern und setzt dabei auf Neo-Kapitän Pello Bilbao (Bild) , der sich schon seit Saisonbeginn in einer bestechenden Form befindet. Bilbao übernahm die Position des Kapitäns von Miguel Angel Lopez, der aufgrund der Geburt seines Kindes Ende April die Teilnahme an der Rundfahrt absagen musste.

An die Tour of the Alps hat Bilbao beste Erinnerungen: Im Vorjahr schlüpfte der 29-jährige Baske nach seinem Auftaktsieg in Folgaria ins Trikot des Gesamtführenden und setzte damit die erste Duftmarke einer darauf folgenden Astana-Show, die mit Etappensiegen seiner Teamkollegen Lopez (Alpe di Pampeago) sowie Luis Leon Sanchez (Lienz) fortgesetzt wurde. Bei den Erfolgen des kasachischen Teams durfte auch eine Widmung an den unvergessenen Michele Scarponi nicht fehlen: Der sympathische Italiener, der bei der TotA 2017 im Astana-Trikot den letzten Sieg seiner Karriere feierte, kam wenige Tage später bei einem tragischen Trainingsunfall ums Leben.
Die erfolgsverwöhnte kasachische Mannschaft, die zuletzt mit 21 Saisonsiegen groß aufgezeigt hat, gehört jedenfalls zu den stärksten Teams der diesjährigen Tour of the Alps.

Nachdem das Astana Pro Team in dieser Saison schon über 20 Siege feierte, will Martinelli den Schwung des Jahresauftakts auch mit zur Tour of the Alps nehmen: „In diesem Jahr wird mir die Ehre zu teil, bei der TotA als Mannschaftsverantwortlicher zu fungieren. Die Aufgabe erfüllt mich mit großem Stolz – und das aus mindestens dreierlei Gründen: Erstens, weil ich schon seit den Zeiten der Trentino-Rundfahrt eng mit diesem Etappenrennen verbunden bin, zweitens, weil es sich um eine der schönsten Rundfahrten im gesamten Radsport-Kalender handelt und drittens, weil wir hier gewinnen wollen und auch können – selbst wenn mit Lopez einer unser stärksten Fahrer nicht dabei ist.“

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