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  ÖSV stellt volles Kontingent

Alpine Ski-WM, Aare

ÖSV stellt volles Kontingent

12 Damen, 14 Herren um Medaillen

TSV mit acht Athleten in Schweden

Bild: gepa

Das Aufgebot des Österreichischen Skiverbandes für die Alpine Weltmeisterschaft im schwedischen Aare steht fest. Auf Vorschlag der sportlichen Leitung wurden 26 Sportlerinnen und Sportler für die FIS Alpinen Ski Weltmeisterschaften (04. - 17.02.2019) in Aare (SWE) nominiert. Der ÖSV nützte also wie erwartet das volle Kontingent (12 Damen/14 Herren), dazu kommen mit Nicole Schmidhofer im Super-G bzw. Marcel Hirscher (Slalom, Riesentorlauf) die Titelverteidiger der WM 2017 in St. Moritz. Vom Tiroler Skiverband sind 5 Damen (darunter auch WM-Debütantin Chiara Mair, siehe Bild), sowie 3 Herren  in Schweden.                     
„Wir haben uns das mit den sportlichen Leitern Andreas Puelacher und Jürgen Kriechbaum sehr gut überlegt. Wir sind gut aufgestellt“, sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, der sich „sieben bis acht Medaillen“ erhofft. „Wir haben trotz der vielen Ausfälle ein sehr, sehr gutes Team und haben versucht, wirklich alle Disziplinen sehr gut zu besetzen.“ „Wir haben uns das mit den sportlichen Leitern Andreas Puelacher und Jürgen Kriechbaum sehr gut überlegt. Wir sind gut aufgestellt“, sagte ÖSV-Sportdirektor Hans Pum, der sich „sieben bis acht Medaillen“ erhofft. „Wir haben trotz der vielen Ausfälle ein sehr, sehr gutes Team und haben versucht, wirklich alle Disziplinen sehr gut zu besetzen.“ Gritsch wird die Kombination und den Team-Bewerb bestreiten. „Da brauchen wir Leute“, erklärte Kriechbaum. Für die ehemalige RTL-Kugelgewinnerin Eva-Maria Brem fand sich wie für Puchner kein Platz. „Begeistert war keine“, schilderte Kriechbaum. „Aber im Grunde stellt sich jede durch ihre Leistungen selbst auf.“

Die Medaillenhoffnungen ruhen aufgrund der Ausfälle im Technik-Bereich – so fehlen mit Stefanie Brunner, Katharina Gallhuber und Anna Veith mehrere Topläuferinnen – vor allem auf dem Speed-Team. Kriechbaum: „In den technischen Bewerben können wir, wenn alles gut geht, eine Überraschung schaffen. In den Speed-Bewerben haben wir durch die ganzen Siege doch eine andere Ausgangsposition.“ Erster WM-Bewerb ist am Dienstag der Super-G (12.30 Uhr). Herren-Chef Puelacher fährt eigenen Aussagen zufolge „relativ entspannt“ nach Aare. „Unsere Leute haben gezeigt, dass wir um Medaillen mitkämpfen können.“ Der Tiroler verwies auf 25 ÖSV-Podestplätze in 27 Rennen, darunter 15 Siege (zehn Hirscher, je zwei Max Franz und Marco Schwarz, einer Kriechmayr). „Wir sind top aufgestellt, haben Vertrauen in der Brust. Jetzt zählt es, das ist einfach der Saisonhöhepunkt. Wir brauchen aber nicht hektisch werden.“ Die erste Medaillenentscheidung bei den Herren steigt am Mittwoch ebenfalls im Super-G (12.30 Uhr)

ÖSV-Aufgebot für Aare  

Damen (12):
Christina Ager, Franziska Gritsch, Ricarda Haaser, Chiara Mair, Stephanie Venier (alle Tirol), Katharina Huber, Katharina Liensberger, Bernadette Schild, Nicole Schmidhofer, Ramona Siebenhofer, Tamara Tippler, Katharina Truppe,  

Herren (14):
Romed Baumann, Manuel Feller, Michael Matt (alle Tirol), Stefan Brennsteiner, Daniel Danklmaier, Christian Hirschbühl, Marcel Hirscher, Vincent Kriechmayr, Roland Leitinger, Matthias Mayer, Hannes Reichelt, Marco Schwarz, Otmar Striedinger, Christian Walder

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