Aller guten Dinge sind 3

Weltcup, Kombination, Ruka

Aller guten Dinge sind 3

Riiber feiert Dreifachsieg

Rehrl verfehlt Podest nur knapp

Bild: Gepa

Es waren die Norweger-Festspiele in Finnland. Jarl Magnus Riiber gewann in Ruka auch den letzten der drei Wettkämpfe zur Ruka-Tour. Mit einem bemerkenswerten Vorsprung von 2:08,8 Minuten setzte er sich gegen seine norwegischen Teamkollegen Joergen Graabak und Jens Luraas Oftebro (siehe Bild) durch. Bester Österreicher wurde Franz-Josef Rehrl als Vierter mit 2:11,2 Minuten Rückstand.

Aufgrund des starken Windes und ständig wechselnder Bedingungen war der Sprungdurchgang nach nur wenigen Athleten abgebrochen werden. Der provisorische Wertungsdurchgang von Donnerstag wurde deshalb als Ergebnis herangezogen, in dem ja Jarl Magnus Riiber schon das Maß aller Dinge gewesen war. Mit der Tageshöchstweite von 144 Metern hatte er einen klaren Vorsprung auf seinen Landsmann Jens Luraas Oftebro herausgesprungen. Auf Platz drei und 1:06 Minuten Rückstand folgte mit Franz-Josef Rehrl der erste Österreicher. Auch Philipp Orter hatte mit dem zwischenzeitlichen zehnten Platz eine aussichtsreiche Position für ein Top-Ten Ergebnis.

In der Loipe feierte Riiber erneut einen ungefährdeten Start-Ziel Sieg. Rehrl hingegen lief die erste Runde gemeinsam mit Oftebro, gegen Ende der zweiten Runde schloss mit Joergen Graabak ein weiterer Norweger auf die beiden auf. Da von hinten keine Gefahr drohte, machten sich in Folge die drei den Kampf um die beiden verbleibenden Plätze am Podium aus. Und dieser Kampf wurde in auf den letzten Metern entschieden. Die beiden Norweger hatten das bessere Finish und setzten sich gegen Rehrl mit 2,3sek Vorsprung durch. Mit Philipp Orter (7.) kombinierte sich ein weiterer ÖSV-Athlet in die Top Ten.Mit diesem dritten Erfolg hintereinander sicherte sich Riiber natürlich auch souverän die Ruka-Tour und durfte sich über insgesamt 30.000.- CHF an Preisgeld freuen. Bester Österreicher in der Gesamtwertung war Franz-Josef Rehrl als Sechster.

Franz-Josef Rehrl: (4.) „Das Resümee für dieses Rennen fällt durchaus positiv aus. Ich habe die ersten zwei Runde gut Gas gegeben, um es Graabak so schwer wie möglich zu machen, auf mich aufzulaufen. Nach der dritten Runde ist das Rennen dann taktisch geworden.“ Mein Ziel ist, dass ich auf jeden Fall in den nächsten Rennen ums Podium und um den Sieg mitkämpfen kann.“

Philipp Orter: (7.) „Es war ein richtig gutes Rennen. Da vor oder hinter mir nicht wirklich starke Läufer waren, hatte ich viel alleine laufen müssen. Zum Schluss hat es dann leider nicht gereicht für weiter vorne. Mit drei Platzierungen in den Top 15 kann ich für den Auftakt zufrieden sein.“

Die weiteren Platzierungen der Österreicher: 14. Lukas Greiderer, 17. Martin Fritz, 24. Paul Gerstgraser, 25. Thomas Jöbstl.

Bild: Gepa

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