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Air + Style

Parrot vor Kleveland

Gasser enttäuscht

  Und jetzt wird gefeiert – die Partys in Innsbruck sind die besten! Eine klare Ansage von Max Parrot, unmittelbar nach seinem Triumph im Big- Air- Bewerb des Air+Style in Innsbruck.

Der Kanadier hatte sich im Finale vor dem Norweger Marcus Kleveland und dem Schweden Sven Thorgren durchgesetzt. Die erste Damen- Konkurrenz wiederum beim Air+Style war eine Beute von  Enni Rukajärvi geworden. Österreichs große Hoffnung, die Kärntnerin Anna Gasser war schon in der Qualifikation auf der Strecke geblieben.  

Für Parrot stehen  große Feiern in der Zwischenzeit ja auf der Tagesordnung. Erst eine Woche vor Innsbruck hatte der 22- jährige auch bei den prestigeträchtigen X- Games in Aspen triumphiert. Und wie schon bei den Damen fand auch bei den Herren das Finale ohne österreichische Beteiligung statt - Clemens Millauer hatte alle seiner drei Versuche im Semifinale verpatzt und musste sich mit dem 16. Und damit letzten Rang zufrieden geben. ,,Schade, dabei hatte ich mich so gut gefühlt“.  

Nachdem bei den Damen Gasser den Sprung ins Finale verpasst hatte, war der Weg frei für Rukajärvi, die vor der Britin Katie Ormerod und der Schweizerin Sina Canadrian gewann. Schwer enttäuscht war natürlich Anna Gasser. Die Kärntnerin, die 2013 als erste Frau einen „Cab Double Cork 900“, also einen doppelten Rückwärtssalto mit halber Drehung, in einem Contest stand, war nach einer bislang äußerst erfolgreichen Saison als Top-Favoritin gehandelt worden. Doch so groß die Erwartungen auch waren, die Enttäuschung über das überraschende Halbfinal-Aus war größer. So groß, dass die 25-Jährige wortlos die Anlage verließ und ihren Ärger erst einige  Stunden später via Twitter mitteilte: „Ich habe zu viel auf Sicherheit gesetzt. Es bricht mir das Herz, dass ich in meiner zweiten Heimatstadt Innsbruck nicht im Finale bin.“

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