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      Rebensburg souverän

RTL-Weltcup

Rebensburg souverän

Brunner verfehlt das Stockerl

Erst Sölden, nun Killington - die Siegerin in einem Riesentorlauf heißt zum zweiten Mal in dieser Saison Viktoria Rebensburg. Die Deutsche triumphierte nach dem Auftakt nun auch das Rennen in Killington. Rebensburg hatte sich mit zweimal Laufbestzeit vor US-Lokalmatadorin Mikaela Shiffrin durchgesetzt und damit ihren insgesamt 15. Weltcup- Sieg, den 13. im Riesentorlauf errungen.  

Die 28-Jährige, die bereits nach dem ersten Lauf in Führung gelegen war, ließ sich in der Entscheidung auch von schlechter Sicht und Regen nicht aus dem Konzept bringen und verwies Shiffrin um 0,67 Sekunden auf Rang zwei. Dritte wurde so wie in Sölden die Südtirolerin Manuela Mölgg mit 1,49 Sekunden Rückstand. Beste Österreicherin war einmal mehr Stephanie Brunner. Die Tirolerin ,,klopfte“ - sowie zum Auftakt - als Vierte erneut am Podest. Auf ihren ersten Platz unter den Top Drei fehlten der Zillertalerin diesmal 16 Hundertstel. „Jetzt bin ich schon wieder Vierte, das tut mir schon ein wenig weh“, ärgerte sich die 23-Jährige,  „es fehlt einfach das kleine Stück für weiter bzw. ganz oben. Aber ich bin auf einem guten Weg und muss nur die kleinen Fehler weglassen.“ Im Gesamt-Weltcup liegt Brunner mit 132 Punkten hinter der Slowakin Petra Vlhova (141) ebenfalls auf Platz vier.

Bernadette Schild nutzte ihre frühere Nummer im zweiten Durchgang so wie in Sölden zu einer deutlichen Verbesserung im Klassement. Die Salzburgerin schob sich nach Platz 19 im ersten Durchgang in der Entscheidung auf Rang 13 nach vor. Auch Elisabeth Kappaurer machte mit ihrem zweiten Lauf einige Plätze gut. Die 23-jährige Vorarlbergerin landete nach Platz 22 im ersten Lauf im Endklassement hinter Schild auf Rang 14.Sie hat zwar nicht gejubelt, aber Punkte gab es dennoch dür Eva-Maria Brem. Bei ihrem Comeback nach dem Schien- und Wadenbeinbruch und dem ersten Rennen seit über einem landete die RTL-Gesamtsiegerin von 2015/16 auf Platz 27. „Es war gut, dass ich gefahren bin. Es war für mich ein Schritt nach vorne, aber im zweiten Durchgang muss man richtig andrücken, sonst landet man dort, wo ich jetzt bin“, sagte eine trotz allem  enttäuschte Brem.

Stephanie Brunner (c) GEPA 

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