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Tannheim-Marathon

Tannheim-Marathon

Sieger aus dem Allgäu

Rekord - über 2000 Teilnehmer

Was für ein spannendes Rennen - während am Gaichtpass noch acht Teilnehmer um den ersten Platz kämpften, war es kurz vor der Ziellinie klar: Sebastian Baldauf würde den diesjährigen Rad-Marathon Tannheimer Tal gewinnen.

Der Allgäuer Sebastian Baldauf fuhr mit einem Vorsprung von etwas mehr als einer Minute nach 6:11:42,0 Stunden als Gewinner des zehnten Marathons ins Ziel. Die Zeit des Vorjahressiegers Dominic Aigner (6:05:24 Stunden) blieb diesmal allerdings unangetastet. „Das war sehr hart“, so beschrieb Baldauf die 220-Kilometer-Distanz. Schwierige Windverhältnisse im Lechtal hatten ihm zu schaffen gemacht, aber er bekam gleichsam noch einmal die ,,zweite Luft“ und erhöhte damit am letzten Anstieg noch einmal den Druck. „Eine tolle Veranstaltung! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht“, sagte der strahlende Sieger. Der Zweitplatzierte Roman Hermann vom RSC Auto Brosch Kempten überquerte die Ziellinie nach 06:13:04,2, dicht gefolgt vom Niederländer Didier Boumans (06:13:04,4). Bester Tiroler war Roland Strebl aus Vils. Er kam als Elfter drei Sekunden  vor seinem Bruder Christian Strebl (6:14:38) ins Ziel. „Diesmal ist es sehr gut gelaufen. Ich bin mit meinem Ergebnis zufrieden“, sagte Christian.

Die Vilserin Verena Krenslehner-Schmid (mountain-rider.com) sicherte sich nach einem dritten Platz im letzten Jahr und einem zweiten im Jahr 2016 mit einem deutlichen Abstand und der Zeit von 07:07:20,1 den ersten Platz. Zweite wurde die Deutsche Sonja Hüls (Lienen / 07:34:48,9), gefolgt von ihrer Landsfrau Gabriele Leder (07:39:53,1) vom Team Buzkashi.

Die weiteren Disziplinen liefen als Rad Touristik Fahrt (RTF) ohne offizielle Ergebnisliste. Überrascht war OK-Chef Michael Keller von der Teilnehmeranzahl der beiden kürzeren Distanzen. „Über 130 und 85 Kilometer waren 850 Rennradfahrer dabei. Insgesamt standen erstmals über 2.000 Teilnehmer am Start – ein schönes Geschenk zum zehnjährigen Jubiläum“, freute sich Keller. Passend dazu war die Einweihung der neuen 58-km-Strecke mit 400 Höhenmetern, die mit jeder Art von Rad bestritten werden darf, ein gelungener Erfolg.

Achim Meurer

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