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Top-Sport am Stubaier Gletscher

Slopestyle-Weltcup

Top-Sport am Stubaier Gletscher

Estin Kelly Sildaru sensationell

Premiere für Hendrik Harlaut

Bild: gepa

Premiere Kelly Sildaru aus Estland und der Schwede Henrik Harlaut sind die großen Sieger des zweiten FIS Freeski World Cups am Stubaier Gletscher. Bei hervorragenden Bedingungen hatten die weltbesten Freeskierinnen und Freeskier im perfekt präparierten Snowpark DC Stubai Zoo zum Saisonauftakt erstklassige Leistungen abgeliefert.  Sildaru siegte bei den Damen vor Olympiasiegerin Sarah Hoefflin aus der Schweiz und deren Landsfrau Mathilde Gremaud.  Bei den Herren gewann Henrik Harlaut äußerst knapp vor Mac Forehand (USA) und dem Norweger Ferdinand Dahl.

Die Entscheidung, das Finale um einen Tag vorzuziehen, hatte sich letztlich als goldrichtig erwiesen.
Strahlender Sonnenschein und Windstille waren die ideale Ausgangsposition für die Athleten um ihre anspruchsvollsten Tricks auf den Kickern und Mails des Snowparks zu zeigen. 71 Herren und 30 Damen waren am Donnerstag in der Qualifikation an den Start gegangen, die 18 besten Herren und 8 besten Damen standen im Finale. Hier absolvierten sie zwei Läufe, von denen der bessere in die Wertung ging.
Bei den Damen feierte das „Wunderkind“ aus Estland seinen zweiten Weltcupsieg: Die 16-jährige Sildaru war im Stubai nicht zu bezwingen. Schon in der Qualifikation hatte sie mit einem fast perfekten Lauf geglänzt, der ihr unglaubliche 97 Punkte einbrachte. Im Finale stürzte sie zunächst im ersten Lauf, brachte dann aber im zweiten Run ihre Kombination aus einem Right Switch 1080 Mute und einem Left Switch 1080 Mute souverän herunter, was ihr 88,46 Punkte einbrachte. Damit war sie selbst von Sarah Hoefflin  (86,36 P.) und Mathilde Gremaud (83,46 P.) nicht mehr zu übertreffen, die bei den Olympischen Winterspielen 2018 im Slopestyle Gold und Silber geholt hatten. „Ich freue mich sehr über das Resultat“, sagte Kelly Sildaru. „Ich glaube, meine ersten beiden Sprünge waren nicht besonders gut, aber ich bin zufrieden mit meinem Run, ich bin total happy! Mir hat es im Stubai sehr gut gefallen, der Park war super und das Wetter optimal.“ Beste Österreicherin war Lokalmatadorin Laura Wallner auf Platz 18. Lara Wolf (AUT) landete auf dem 27. Rang.

Das war eine glanzvolle Premiere - der sechsfache X-Games-Sieger Henrik Harlaut holte ausgerechnet im Stubai  seinen ersten Weltcupsieg im Slopestyle.

Der 27-jährige Schwede sammelte mit einem Switch Triple 1260 und einem Double Cork 1260 im ersten Run 88,88 Punkte. Der Amerikaner schlug im zweiten Run unter anderem mit einem Right Double Cork 1260 Japan zurück, brachte es damit auf 88,08 Punkte. Platz drei ging an Ferdinand Dahl (NOR) mit 86,76 Punkten. „Es war fantastisch“, freute sich der Sieger. „Ich habe alle meine Runs in der Qualifikation und im Finale gestanden. Ich bin mit der gesamten Woche sehr zufrieden, weil ich sehr konstant gefahren bin. Die Stimmung im Stubai war super, alle sind sehr gut Ski gefahren und hatten gute Laune.“
Bester Österreicher war Lukas Müllauer (AUT) auf Platz 27, Nicolas Biembacher (AUT) belegte Platz 45, Samuel Baumgartner Platz 62 und Josef Steger (AUT) Platz 69. Nächster Stopp des Slopestyle-Weltcups ist Font Romeu (FRA) vom 10. bis 12. Jänner 2019.

             Sieger Henrik Harlaut                                                                                                         Copyright: gepa

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