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Podest für die Kombinierer

Jubel und Frust

Podest für die Kombinierer

Absturz der ÖSV-Adler

Jubel und Enttäuschung trennen im Sport oft nur Zentimeter und davon betroffen waren an diesem Samstag Österreichs  Nordische Sportler. Während Bernhard Gruber im vorletzten Weltcup-Saisonbewerb der  Kombinierer in Schonach den Sprung aufs Podest schafft, mussten sich beim Finale in Planica die ÖSV-Adler im Teambewerb mit dem enttäuschenden sechsten Platz abfinden. Da fehlten auf das Podest allerdings nicht Zentimeter sondern viele Meter.

In Schonach zeigte der nach dem Springen auf Rang zehn gelegene Salzburger Gruber eine starke Laufleistung und beendete das Rennen letztlich auf Rang drei. Den Sieg sicherte sich der Japaner Akito Watabe vor dem Norweger Jarl Magnus Riiber.
Mario Seidl verpasste als zweitbester Österreicher nur knapp das Podest und wurde Vierter. Wilhelm Denifl gelang als Neunter ebenfalls ein Top-Ten-Platz. Lukas Greiderer wurde Zwölfter und Franz-Josef Rehrl 14. Der zweifache Olympiabronzemedaillengewinner Lukas Klapfer kam nicht über Platz 23 hinaus.

Daniel Andre Tande, Andreas Stjernen, Robert Johansson und Johann Andre Forfang (NOR)

In Planica wiederum spielten Österreichs Skispringer auch im vorletzten Saisonbewerb nur eine Nebenrolle. Das ÖSV-Quartett mit Gregor Schlierenzauer, Daniel Huber, Clemens Aigner und Stefan Kraft landete auf der Skiflugschanze nur auf dem sechsten Rang und hat damit nur noch eine allerletzte Chance, seine sieglose Saison abzuwenden. Unschlagbar waren einmal mehr die Norweger, die sich klar gegen Deutschland und Slowenien durchsetzten. Daniel Andre Tande, Andreas Stjernen, Robert Johansson und Johann Andre Forfang kamen auf unglaubliche 1.620,2 Punkte, Deutschland wies bereits 137,3 Zähler Rückstand auf. Sechs der acht Flüge der Norweger gingen über die 240-Meter-Marke. Die Tagesbestweite erreichte jedoch Kamil Stoch von den viertplatzierten Polen, der auf 248,5 Meter flog.

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