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Saison-Auftakt in Wisla

Weltcup, Skispringen

Saison-Auftakt in Wisla

Standortbestimmung für ÖSV-Team

Trainer Felder optimistisch

Bild: gepa

Für die Skispringer startet die WM-Saison am 17./18 November im polnischen Wisla.

Dort stehen zum Auftakt ein Teambewerb  und das erste Einzelspringen im Weltcup auf dem Programm. Ein Start, dem Aktive, Trainer und Fans entgegenfiebern. Und die Ausgangslage für das Team von Cheftrainer Andreas Felder ist dabei offen wie selten zuvor. Doch nach einer Saison ohne Weltcup-Sieg sind die Ziele für die neue Saison ohnehin klar abgesteckt. Nur – wo man genau steht, wird sich wohl erst nach den beiden Auftaktspringen heerauskristallisieren. Auch Gregor Schlierenzauer will es nach wenig erfreulichen Jahren mit Verletzungen und mentalen Tiefs noch einmal wissen. Der einstige Skisprung-Seriensieger sieht sich dank der heuer reibungslos verlaufenen Vorbereitung gut für die Saison mit der Heim-WM in Seefeld und Innsbruck gerüstet und gibt sich so motiviert wie lange nicht. „Ich bin auf einem wirklich sehr guten Weg. Ich habe wieder die Vorfreude und richtige Motivation, um Gas zu geben. Das Gefühl ist gut. Nur die Anpassung ans Material fehlt noch ein bisschen“, sagte der 28-jährige Weltcup-Rekordsieger. An der Fitness werde es jedenfalls nicht scheitern. „Ich habe einen sehr intensiven Sommer hinter mir, bin erstmals seit drei Jahren verletzungsfrei. Ich spüre, dass ich körperlich wieder da bin, wo ich vor meinem Kreuzbandriss war. Das stimmt mich zuversichtlich.“   

Gelassen sieht der neue Cheftrainer Andreas Felder dem Start entgegen: ,,Die Vorbereitung ist für uns insgesamt gut verlaufen. Es wurde umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Außerdem sind alle in der Mannschaft fit, das war in den letzten Jahren nicht immer so. Jetzt wollen wir möglichst erfolgreich in den Weltcup starten, damit wir gleich Selbstvertrauen tanken. Wo wir wirklich stehen werden wir erst nach zwei oder sogar drei Bewerben wissen; nicht zuletzt, weil sich ja auch die anderen Mannschaften erst finden müssen. Es gab nur wenig Vorbereitungszeit auf Schnee, der Auftakt kommt immer sehr früh und hat seine eigenen Regeln."           

Stefan Kraft wiederum freut sich schon sehr auf den ersten Wettkampf und meinte: ,,Ich bin zufrieden mit der Vorbereitung und ich glaube, dass sehr gut gearbeitet wurde. Es ist in allen Bereichen - Material. Sprungtechnik. Kraftübungen - einiges bewegt worden, auch die Kommunikation stimmt. Von dem her hatten wir einen sehr guten Sommer und ich bin gespannt wo wir jetzt im Winter stehen.“       

Michael Hayböck:          
,,Es ist immer gut, wenn man einen guten Start erwischt und bin schon sehr gespannt, wo wir in Wisla landen werden. Wir haben den ganzen Sommer für diesen Augenblick hart trainiert. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich mir nicht allzu viel vornehme. Ich möchte einfach konzentriert in die Saison starten, voll fokussiert, dann sehen wir ja, wo wir stehen."       

Manuel Fettner:            
,
,Wir haben einen anstrengenden, intensiven Sommer hinter uns. Es wurde viel gearbeitet und ich bin zuversichtlich, dass das eine geile Saison wird. Die ersten Schneesprünge vergangene Woche in Schweden haben gezeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin“.

Daniel Huber: 
,,Ich bin happy, dass es endlich losgeht. Für mich heißt jetzt, die gute Sommerform in den Winter mitzunehmen, fokussiert zu bleiben und möglichst locker an die Sache ranzugehen. Dann werden sich die Ergebnisse schon einstellen.“

Clemens Aigner:             
,,Wie die fast alle Kollegen im Team, habe auch ich im Sommer an meiner Sprungtechnik gearbeitet und viel verändert. Mein Ziel für den Auftakt ist es jetzt, davon möglichst viel umzusetzen. Wenn das gelingt, dann weiß ich, dass am Ende auch ein gutes Ergebnis rausschaut.“   

Philipp Aschenwald:      
,,Ich freue mich, dass ich mir im Sommer durch meine Leistungen im Continental Cup den Platz im Team erarbeiten konnte. t habe. Ich bin jetzt zum ersten Mal von Anfang im Weltcup dabei und kann deswegen die Sache mit etwas mehr Ruhe und Lockerheit angehen. Ich hoffe schon, dass ich die Routiniers mit meinen Sprüngen etwas nerven kann.“

Programm Weltcup-Auftakt Wisla (HS-134)     

Freitag, 16. November:

16:00 - Training              
18:00 - Qualifikation     

Samstag, 17. November:           

15:00 - Training               
16:00 - Teambewerb    

Sonntag, 18. November             

14:00 - Training              
15:00 - Einzelspringen  

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