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Schweizer sensationell

 Mountainbike WM

Schweizer sensationell

Tiroler Trio chancenlos

Da hat leider alles Daumendrücken der frischgebackenen Weltmeisterin Laura Stigger nichts genützt – Österreichs Athleten vermochten bei den Weltmeisterschaften der Mountainbiker im australischen Cairns im Cross-Country-Bewerb nicht in den Kampf um die Medaillen einzugreifen.

Dafür räumten die Schweizer groß ab. Am Samstag holten die Favoriten Jolanda Neff und Nino Schurter Gold, Bronze gab es durch Thomas Litscher. Schurter gewann sieben Sekunden vor dem Tschechen Jaroslav Kulhavy und 15 vor Litscher, Neff souverän 2:23 Minuten vor der Britin Annie Last und 3:04 vor der Französin Pauline Ferrand Prevot.

Für die 24-jährige Neff ist es der erste WM-Titel, für Schurter der sechste. Heuer hat der 31-Jährige quasi den Grand Slam geknackt. Er hat nach seinem Olympiasieg 2016 in Rio de Janeiro alle sechs Weltcup-Rennen der Saison gewonnen und nach dem dadurch logischen Gesamtsieg nun eben auch WM-Gold. Schurter ist damit alleiniger Rekordweltmeister. Der französische Altmeister Julien Absalon wurde Siebenter. Zum Drüberstreuen für die Schweiz gab es durch Sina Frei auch noch den U-23-Titel.

Die Tiroler Gregor Raggl (+ 3:23 Minuten) und Karl Markt (3:51) hielten sich in dem von 75 Aktiven bestrittenen Herren-Rennen über 31,8 Kilometer als 18. bzw. 22. passabel. Elisabeth Osl wurde nach 27,5 Kilometern in dieser olympischen Disziplin in einem 54er-Feld immerhin 19. (6:49).

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