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Lobeshymnen auf Tirol

UCI-Rad-WM 2018

Lobeshymnen auf Tirol

Sport als Brückenbauer

Über 600.000 Fans vor Ort

Bild: gepa

Es war ein Sportfest der Superlativen, großartige zehn Tage mit spannenden Wettkämpfen, begeisterten ZuschauerInnen, umrahmt von Kaiserwetter, ohne Zwischenfälle.

Fast logisch, dass die ersten Bilanzen nach dieser spektakulären Rad-Weltmeisterschaft besonders positiv ausgefallen sind.  Noch am späten Sonntagabend waren erste Zahlen publik geworden, insgesamt waren es mehr als 600.000 Fans, die entlang der Strecken diese Titelkämpfe mitverfolgt haben, unabhängig von den Millionen Menschen, die via Fernsehen quasi live dabei waren. Speziell das letzte Wochenende hatte den Veranstaltern nebst größter Herausforderungen bezüglich Sicherheit einen unglaublichen Fan-Ansturm beschert. An die 275.000 Fans dürften allein beim Eliterennen der Herren für eine fantastische Kulisse und  in Tirol nie zuvor erlebte Stimmung gesorgt haben.

Keine Frage, diese Weltmeisterschaften wurden damit zu einer Werbung für den Radsport, vor allem auch zu einer Werbung für Tirol, wie Landeshauptmann Günther Platter stolz resümierte. „Die Welt war zu Gast in Tirol. Über 200 Millionen Menschen haben wir mit den vielen Stunden TV-Übertragung erreicht und ein Bild unseres Landes gezeigt, auf das man stolz sein muss. Mein Dank gilt dem Organisationsteam, den hunderten Freiwilligen, aber auch den Tourismusverbänden und Gemeinden in Tirol, die alles  dazu beigetragen haben und die Rad-WM in Tirol zu einem Radsportfest der Extraklasse gemacht haben“, bilanzierte LH Platter auch in seiner Funktion als Tourismusreferent. Und Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi ist stolz darauf, wie sich die Stadt auf der internationalen Radsport-Bühne präsentierte: „Innsbruck hat sich von seiner besten Seite gezeigt. Die Rennen führten mitten durch die historische Altstadt und unsere Wahrzeichen boten einen würdigen Rahmen für Rennradsport vom Feinsten.“

Großartig war auch das Feedback aus dem Fahrerlager. Junioren-Doppelweltmeister Remco Evenepoel aus Belgien lobte beispielsweise die Tiroler Fans in höchsten Tönen: „Innsbruck-Tirol wird immer einen Platz in meinem Herzen haben. Nicht nur wegen der zwei Titel, die ich hier gewinnen konnte, sondern vor allem auch wegen der sensationellen Stimmung während der Rennen. Die Fans waren einfach nur wunderbar.“ Dafür mitverantwortlich zeichnete – ein Glücksfall für diese WM – eine Tirolerin - Laura Stigger! Die 18-Jährige aus Haiming hatte sich bei den Juniorinnen sensationell wie verdient den Weltmeistertitel im Straßenrennen geholt und in der Folge für einen wahren Hype gesorgt.

Lob für Tirol, für die Ausrichtung der WM und das großartige Ambiente während der Titelkämpfe gab es am Ende natürlich aus höchsten UCI-Kreisen. ,,Die Organisation war perfekt“,  sagte UCI-Präsident David Lappartient und deponierte in diesem Zusammenhang besonders positiv die Tatsache, dass die Rennen immer im Zentrum der Landeshauptstadt beendet wurden.  „Eine unglaubliche Kulisse mit einer fantastischen Stimmung.“

Worte die stolz machen, aber – und das zählt wohl mit zu den wichtigsten Erkenntnissen:  Innsbruck-Tirol avancierte in den WM-Tagen nicht nur zum Hotspot der Radsportwelt, sondern auch zum internationalen Medientreffpunkt. 764 Medienvertreter aus 37 Nationen waren vor Ort und berichteten über die Titelkämpfe. „Mehr als 50 TV- und Radiostationen waren bei uns zu Gast und haben live von der WM berichtet. Neben dem Sender Eurosport, der erstmals seit 2012 wieder mit Moderatoren bei einer Rad WM dabei war, haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten unserer wichtigen Quellmärkte Deutschland, Italien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Dänemark und Großbritannien direkt aus dem Herz der Alpen übertragen. Die Publikumsstimmung an der Strecke und eine derart positive Onlinewelle der echten Begeisterung über hunderte Plattformen und soziale Medien, direkt adressiert an Millionen Fans auf allen Kontinenten, sucht ihresgleichen“, resümierte Josef Margreiter, Geschäftsführer der Tirol Werbung. Sehr zufrieden zeigte sich auch der Kommunikationsleiter der Tirol Werbung, Patricio Hetfleisch: „Eine großartige WM, aber Ich denke, dass man in der Vorbereitung solcher Events noch mehr darauf achten muss, dass von Anfang an gut in Richtung Bevölkerung kommuniziert wird, dass Herausforderungen klar ausgesprochen werden, damit es dann keine Überraschungen gibt.“

Das Feedback der Medienvertreter selbst fiel ebenfalls positiv aus. Nicht nur Landschaft, Stimmung und Atmosphäre beeindruckten, auch der professionelle Service wurde in den höchsten Tönen gelobt. Carlos Arribas, Sportredakteur der größten kolumbianischen Tageszeitung El Tiempo hatte es so formuliert: „Ein großes Kompliment an das Medienteam. Die bereitgestellten Informationen und Aussendungen waren die besten, die ich bisher bei einer WM erleben durfte. Sehr hilfreich und professionell aufbereitet.“ Auch Eurosport-Moderator Karsten Migels zeigte sich begeistert: „Durch die professionelle und ausgezeichnete Unterstützung des Medienteams vor Ort, war es für uns Moderatoren ein leichtes einen guten Job zu machen und spannende Geschichten aus dem Urlaubsland Tirol zu erzählen.“

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