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Haie bleiben auf Rang fünf

Sport in Kürze

Haie bleiben auf Rang fünf

Trotz eines hart erkämpften 3:2-Erfolg im Penaltyschießen gegen die Black Wings aus Linz blieben die Innsbrucker Haie  nach Abschluss des Grunddurchganges in der EBEL auf Platz fünf, weil gleichzeitig der KAC bei seiner 3:2-Niederlage nach Verlängerung in Dornbirn einen Punkt holte.  Sowohl Innsbruck wie auch Klagenfurt erreichten am Ende 71 Zähler, bei Punktegleichheit entscheidet das direkte Duell. Und da hatten die Kärntner mit 7:5-Punkten (4:2, 3:2, 1:4, 5:6 n. P.) die  bessere Bilanz.

Die weiteren Ergebnisse: Graz – Bozen 3:2, Fehervar – Salzburg 1:2, Wien – Villach 6:1 und Znojmo – Zagreb 2:5. 

Wien, Salzburg, Linz, der KAC, die Haie und Zagreb ermitteln nun in einer einfachen Hin-und Rückrunde die Platzierung – eins bis sechs – für das Viertelfinale, die zwei Besten aus dem Sextett Dornbirn, Graz, Bozen, Fehervar, Villach und Znojmo ergänzen  das Meister-Play-off.

Die Zwischenrunde beginnt am Freitag, der HCI gastiert in Salzburg.   

Semenic gewinnt ,,Lotterie“

Extrem wechselhafte Windverhältnisse haben den Weltcup im polnischen Zakopane zu einem Glückspiel gemacht und mit dem Slowenen Anze Semenic einen überraschenden Premierensieger gebracht. Zweiter wurde der Deutsche Andreas Wellinger vor einem weiteren Slowenen, nämlich Peter Prevc. Die ÖSV-Adler wurden größtenteils vom Wind verblasen.               

Stefan Kraft belegte als bester Österreicher den 15. Platz. Nachdem er im ersten Durchgang bei 121 Metern nicht gerade mit Windglück gesegnet wurde, konnte er beim zweiten Sprung mit 137 Metern noch einige Plätze gutmachen.                

Manuel Poppinger war nach dem ersten Durchgang mit 127,5 Metern bester ÖSV-Springer, am Ende wurde es Platz 18 für den Tiroler, unmittelbar vor Michael Hayböck, der den 19. Platz belegte. In den Punkterängen landeten außerdem Manuel Fettner als 23. und Clemens Aigner auf Platz 26.                 

Neben Ulrich Wohlgenannt (32.) war auch Gregor Schlierenzauer (40.) den Bedingungen im ersten Durchgang zum Opfer gefallen;  genauso übrigens wie Norwegens Andreas Stjernen (43.) und Polens Superstar Kamil Stoch (38.), der damit auch im Weltcup wieder hinter den Deutschen Richard Freitag (10.) zurückfiel.              

Platz vier für Kindl

Österreichs Doppelweltmeister Wolfgang Kindl ist zum Abschluß des Rodelweltcups im Sprint-Bewerb von  Sigulda auf Platz vier gelandet. Der Sieg im letzten Einsitzer-Bewerb der Saison ging an den Russen Roman Repilow. Dritter wurde der Deutsche Felix Loch, der sich damit auch den Gesamtweltcup mit 85 Punkten Vorsprung auf Kindl sicherte.

Zuvor hatte Kindl im - auch als Europameisterschaft gewerteten - Einsitzer-Bewerb Rang fünf erreicht. Dem Tiroler, nach dem ersten Lauf nur auf Platz 17 gelegen, fehlten am Ende 0,286 Sekunden auf den russischen Sieger Semen Pawlitschenko, der seinen Titel erfolgreich verteidigte.

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