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Maier fehlte ein Zehntel

Sport in Kürze

Maier fehlte ein Zehntel

Tolles Ergebnis für den österreichischen Bobsport. Benjamin Maier hat auf seiner Lieblingsbahn in St. Moritz das bisher beste Saisonresultat eingefahren. Der 23-jährige Tiroler wurde gemeinsam mit seinen Vierer-Kollegen Stefan Lausegger, Markus Sammer und Danut Ion Moldovan Vierter. Der Sieg ging zum bereits vierten Mal im Olympiawinter an den Deutschen Johannes Lochner. Maier war auf der Natureisbobbahn in St. Moritz, wo es ganz besonders auf die fahrerischen Qualitäten ankommt, vor zwei Jahren sogar Zweiter geworden. Diesmal fehlte ihm exakt eine Zehntelsekunde auf den drittplatzierten Kanadier Chris Spring, der jedoch auch von der Disqualifikation des Deutschen Nico Walther profitierte.

Rodler Egger Vierter

Reinhard Egger ist im Einzel-Bewerb im deutschen Oberhof knapp an einem Podestplatz vorbeigerodelt. Der 28-Jährige belegte mit 0,039 Sekunden Rückstand auf den drittplatzierten Deutschen Andi Langenhahn den vierten Rang. Der Sieg ging zum dritten Mal in dieser Saison an Weltcup-Spitzenreiter Felix Loch. Der Olympiasieger raste vor dem Russen Semen Pawlitschenko zudem zu seinem achten Triumph in Oberhof in Folge. Damit gingen alle Entscheidungen in Oberhof an die deutsche Mannschaft.  Die restlichen Österreicher konnten in den Kampf um die Spitzenplätze nicht eingreifen. Nico Gleirscher landete als zweitbester Österreicher vor Weltmeister Wolfgang Kindl auf Platz acht, Armin Frauscher und David Gleirscher belegten die Ränge elf und zwölf. In der Teamstaffel schafften es dafür die Österreicher in der Formation Hannah Prock, Reinhard Egger sowie Peter Penz und Georg Fischler als Dritte hingegen auf das Stockerl. Die rot-weiß-rote Equipe musste nur Deutschland und Lettland den Vortritt lassen.

Ski-Crosser waren chancenlos

Adam Kappacher hat beim Ski-Cross-Weltcup im schwedischen Idre als einziger Österreicher den Sprung in die vorderen Plätze geschafft. Österreichs Staatsmeister klassierte sich im kleinen Finale als Dritter, was im Endklassement Platz sieben bedeutete. Christoph Wahrstötter und Robert Winkler scheiterten in Schweden schon im Viertelfinale. Der Sieg ging an Olympiasieger Jean Frederic Chapuis aus Frankreich.

WM ohne Schlierenzauer

Nichts ist es geworden mit dem zweiten Wettkampftag am Kulm, nach der Qualifikation hatte auch die Konkurrenz selbst abgesagt werden. Anhaltend starker Wind ließ trotz mehrmaliger Verschiebung eine Austragung nicht zu.  Die ÖSV-Adler bereiten sich nun auf die Skiflug-WM in Oberstdorf kommende Woche vor. Gregor Schlierenzauer wird für diese WM nicht aufgeboten. „Gregor ist in Bischofshofen sehr gut gesprungen und ist mit einer gewissen Erwartungshaltung zum Kulm gekommen. Das Skifliegen hat ihm die Grenzen aufgezeigt.“ Im Poker um einen Platz bei den Olympischen Spielen ist Schlierenzauer aber weiter gut im Rennen. Kuttin wird seinen Vorschlag nach der Skiflug-WM deponieren.

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