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Acht Hundertsel fehlten Hengster

Sport in Kürze

Acht Hundertsel fehlten Hengster

Endlich wieder einmal ein Top-Resultat. Christina Hengster und Jennifer Onasanya fuhren beim Bob-Weltcup in Altenberg ihr bisher bestes Saisonergebnis heraus. Die beiden landeten auf Rang vier und verpassten das Podest nur um 0,08 Sekunden. Bei den Herren belegten Benjamin Maier/Markus Sammer Rang zehn.

Die Siege gingen jeweils an Kanada. Bei den Damen setzten sich Kaillie Humphries/Phylicia George 0,69 bzw. 0,90 Sekunden vor den US-Amerikanerinnen Jamie Greubel Poser/Aja Evans und den Deutschen Anna Köhler/Annika Drazek durch. Bei den Herren siegten Justin Kripps/Alexander Kopacz 0,09 bzw. 0,51 Sekunden vor den Deutschen Francesco Friedrich/Martin Grothkopp und den Letten Oskars Kibermanis/Matiss Miknis. Maier/Sammer lagen 0,88 Sekunden zurück.

Nebel beeinflusst Staffel           

Die Weltcupstation Oberhof war für Österreichs Biathlonteam nicht wirklich eine Reise wert. Zum Abschluss der Rennen in Thüringen landete das ÖSV-Quartett Dominik Landertinger, Tobias Eberhard, Daniel Mesotitsch und David Komatz im Staffelbewerb der Herren auf Rang neun und holte damit das einzige rot-weiss-rote Top-Ten-Ergebnis in Oberhof.              

Nachdem Startläufer Dominik Landertinger mit insgesamt zwei Nachladern noch als Vierter (+24,6 sec.) übergeben konnte, fiel Tobias Eberhard bei teils irregulären Bedingungen (starker Nebel am Schießstand) mit fünf Strafrunden auf Rang 19 (+4:21,6 min.) zurück. Daniel Mesotitsch machte mit zwei Nachladern sechs Plätze gut und übergab als 13. (+5:25,4 min.) an Schlussläufer David Komatz. Der Steirer benötigte ebenfalls nur zwei Zusatzpatronen und brachte Österreich als Neunter (+6:10,2 min.) noch in die Top-Ten. Der Sieg ging überraschend an das Team aus Schweden, welches Italien und Norwegen auf die Ränge zwei und drei verwies. 

Bei der vorangegangenen Damen-Staffel landete Österreich auf Rang zwölf. Der Rückstand von Lisa Hauser, Susanne Hoffmann, Christina Rieder und Katharina Innerhofer betrug nach einer Strafrunde und 14 Nachladern 4:31,8 Minuten. Der Sieg ging an die Mannschaft aus Frankreich, die sich trotz einer Strafrunde (plus zehn Nachladern) vor Gastgeber Deutschland und dem schwedischen Team durchsetzen konnte.

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