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          Wieder Podest für Lukas

Giro d‘ Italia

Wieder Podest für Lukas

Dritter nach Sprintentscheidung

Nur haarscharf ist Lukas Pöstlberger beim Giro d’Italia an seinem zweiten Tagessieg vorbeigeschrammt. Der 25-jährige Oberösterreicher, der ja sensationell gleich die erste Etappe des 100. Giro für sich entscheiden hatte können, musste sich in der sechsten Etappe nach 217 km von Reggio Calabria nach Terme Luigiane mit dem dritten Platz zufrieden geben. 

Immerhin – beim Sieg des Schweizers Silvan Dillier holte der früher auch für das Cycling-Team-Tirol fahrende Pöstlberger seinen bereits zweiten Top-3-Platz ab.

Dillier hatte rund 200 m vor dem Ziel die entscheidende Attacke gegen seine übriggebliebenen Fluchtgefährten Jasper Stuyven aus Belgien und Pöstlberger gestartet. Zuvor hatte das Trio gemeinsam mit zwei anderen Fluchtgefährten das Geschehen über 190 km an der Spitze bestimmt. Der Schweizer behielt schließlich gegen Stuyven knapp die Oberhand. Pöstlberger vom Team Bora ließ die beiden gewähren und fuhr sicher seinen nächsten Podestplatz bei seiner ersten „Grand Tour“ nach Hause.

„Die anderen Burschen sind eben bessere Sprinter“, erkannte Pöstlberger das Ergebnis neidlos an, "vielleicht hätte ich früher attackieren sollen. Ich habe hoch gepokert, es ist leider nicht aufgegangen. Der 25-Jährige gibt sich mit seinem Etappensieg und Platz drei aber noch nicht zufrieden. „Ich habe meine Beine getestet, meine Grenzen ausgelotet. Ich werde es wieder versuchen. Man weiß nie, was beim Giro passiert“, sagte Pöstlberger.

An der Spitze des Gesamt-Klassements gab es nach dieser ersten Etappe auf dem italienischen Festland keine Veränderungen. Der Luxemburger Bob Jungels vom Team Quick Step kam mit dem Hauptfeld rund eineinhalb Minuten hinter dem Sieger ins Ziel und verteidigte damit souverän das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Jungels liegt weiterhin vor dem britischen Duo Geraint Thomas (plus sechs Sek.) und Adam Yates (plus zehn). Die siebente Etappe am Freitag startet in Castrovillari und endet in Alberobello in der Großregion Bari.

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