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        Drittes Podium für Bora

Giro d‘ Italia

Drittes Podium für Bora

  Gaviria mit zweiten Sieg

  Fernando Gaviria schreibt ein Kapitel Giro-Geschichte – der Kolumbianer  hat beim 100. Giro d’Italia als erster Fahrer zum zweiten Mal zugeschlagen.

Er holte sich nach seinem Sieg auf der dritten Etappe auch den fünften Tagesabschnitt nach 159 km von Pedara nach Messina. An der Spitze liegt weiter Bob Jungels. Der Luxemburger übersiedelt damit im Rosa Trikot auf das italienische Festland.

Im letzten Teilstück auf Sizilien und einen Tag nach der Bergankunft auf dem Ätna waren erwartungsgemäß wieder die Sprinter an der Reihe. Quickstep-Fahrer Gaviria, der schon in Cagliari auf Sardinien gewonnen hatte, ließ im Massensprint in Messina den Italiener Jakub Mareczko und den Iren Sam Bennett aus dem Team Bora hinter sich. Der Deutsche Andre Greipel, Sieger der zweiten Etappe, musste sich diesmal mit Rang vier begnügen. „Ich bin mit meinen beiden Siegen sehr glücklich. Meine Beine haben wieder genau so reagiert, wie ich es mir erwartet habe“, sagte Gaviria.

Die 5. Etappe war zur ersten Hälfte bergig, der zweite Teil hingegen flach und somit für einen Massensprint bevorzugt. Kreisverkehre, Straßeninseln und Bodenschwellen machten die ersten 40 Kilometer des Rennens schwer. Nach der einzigen Bergwertung des Tages (Kat.4) folgte eine schnelle und technisch anspruchsvolle Abfahrt. Die letzten 6.3 Kilometer der 158 Kilometer langen Etappe fanden auf einem Rundkurs statt, der mit einer 90 Grad Kurve nicht zu unterschätzen war.

„Ich bin wahnsinnig stolz auf diese Jungs. Wir haben die letzten 14 Kilometer das Rennen dominiert, sind geschlossen in das Finale gefahren. Rudi aber auch die anderen Jungs haben Sam perfekt in Position gebracht. 5 Etappen 3 Podiumsplätze mit immer einem anderen jungen Fahrer. Ich bin mehr als zufrieden“,  so Jens Zemke, sportlicher Leiter des Bora-Teams.

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