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  Rolland Tagessieger

Giro d‘ Italia

Rolland Tagessieger

  18. Etappe nach St. Ulrich

Mit einem Erfolg des Franzosen Pierre Rolland ging die 17. Etappe des 100. Giro d’Italia von Tirano nach Canazei zu Ende. Der Oberösterreicher Felix Großschartner war mit der ersten Verfolgergruppe als Siebenter über die Ziellinie gerollt und sorgte damit für den vierten Top-Ten-Platz eines Österreichers bei diesem  Jubiläums-Giro.

Lukas Pöstlberger (ehemals Cycling Team Tirol) hatte ja sensationell die Auftaktetappe für sich entschieden und war auf dem sechsten Teilstück Dritter geworden. Dessen Bora-Teamkollege Patrick Konrad (früher ebenfalls Cycling-Team-Tirol) hatte auf der 15. Etappe Rang sechs belegt und ist als 18. auch bester Österreicher in der Gesamtwertung. Der Niederländer Tom Dumoulin verteidigte seine Führung im Gesamtklassement.

Dumoulin, der mit dem Hauptfeld 7:54 Minuten hinter Rolland ins Ziel kam, liegt weiterhin 31 Sekunden vor dem Kolumbianer Nairo Quintana und 1:12 Minuten vor dem italienischen Titelverteidiger Vincenzo Nibali. Der Niederländer, der am Vortag auf der Königsetappe über zwei Minuten auf seine Verfolger verloren hatte, scheint nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder fit zu sein.

Der Giro biegt nun Richtung Nordosten in die Dolomiten ab. Ziel der mit 137 Kilometern relativ kurzen, aber selektiven 18. Etappe am Donnerstag ist St. Ulrich im Grödnertal. Fünf Aufstiege gilt es, bis dorthin zu überqueren. Auch die 19. Etappe am Freitag endet in Piancavallo mit einer Bergankunft. Das Giro-Finale am Sonntag bildet dann ein 29,3-km-Einzelzeitfahren von Monza nach Mailand.

(c) EXPA

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