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Giro d‘ Italia

Triumph für Dumoulin

Führung nach Zeitfahren

Wie erwartet – mit einem Sieg im Einzelzeitfahren hat der Niederländer Tom Dumoulin in der zehnten Etappe des Giro d’Italia auch die Gesamtführung übernommen.

Der 26-jährige Teamkollege des Steirers Georg Preidler löste den Kolumbianer Nairo Quintana an der Spitze ab, der auf den 39,8 Kilometern von Foligno nach Montefalco 2:53 Minuten einbüßte (23. Platz) und als Zweiter nun 2:23 Minuten zurückliegt.

Auf die Fahrer des Sunweb-Teams von Dumoulin und damit auch auf Preidler wartet nun viel Arbeit, denn ab Florenz wartet eine schwierige 161-km-Etappe. In der Prüfung gegen die Uhr in Umbrien war der Olympiazweite von Rio eine Klasse für sich. Er gewann 49 Sekunden vor dem Briten Geraint Thomas - ebenfalls ein Sturzopfer am Sonntag - und 56 vor den Luxemburger Bob Jungels.

Dumoulin sicherte sich gegenüber den von Quintana angeführten Kletterspezialisten ein respektables Guthaben von rund zweieinhalb Minuten und mehr. Vorjahressieger Vincenzo Nibali (Italien) ist mit 2:47 Minuten Rückstand Fünfter hinter Bauke Mollema (Niederlande/2:38) und Thibaut Pinot (Frankreich/2:40).

Ex-ÖRV-Meister Preidler präsentierte sich stark und landete als Bester des Österreicher-Quintetts mit 2:27 Minuten Rückstand an der 14. Stelle. Felix Großschartner (CCC/+2:56 Minuten) klassierte sich knapp hinter Quintana. Patrick Konrad büßte 5:31 Minuten ein (67.), behielt als bestplatzierter Österreicher aber den 31. Platz (+20:15 Minuten) in der Gesamtwertung. Der Bora-Profi ist wie Großschartner eventuell schon am Mittwoch ein Kandidat für eine Ausreißergruppe.

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