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Melzer-Sieg nach Marathon

Generali Open

Melzer-Sieg nach Marathon

Ofner nun gegen Nummer eins

Zwei Österreicher sind im Einzel der Generali Open Kitzbühel 2017 am Start, beide stehen im Achtelfinale, beide spielen am Mittwoch um den Einzug in die Runde der letzten Acht.
Denn nach Sebastian Ofner qualifizierte sich auch Gerald Melzer für den Super-Wednesday! Der 27-Jährige hatte sich in einem wahren Marathon-Match (6:4, 5:7, 6:3) gegen den Argentinier Carlos Berlocq durchgesetzt und wird damit am Mittwoch in der Hauptpartie des Tages am Kitzbüheler Center Court aufschlagen.

136 Minuten hatte Melzer gegen Berlocq benötigt, um den Einzug in die nächste Runde zu fixieren: „Ich hätte auch lieber schon im zweiten Satz Schluss gemacht. Ich bin dann aber ein wenig nervös geworden, habe  auch zwei leichte Bälle verschlagen und bin froh, dass ich die Partie im dritten Satz nochmals drehen und das Match für mich entscheiden konnte.“ Nicht vor 17.30 Uhr trifft Melzer nun am Mittwoch auf den starken Qualifikanten Santiago Giraldo: „Ich habe noch nie gegen ihn gespielt, nur einmal mit ihm trainiert. Zum Glück habe ich mit meinem Trainer und meinem Bruder eine gute Quelle. Ich werde versuchen, mich optimal auf das Match einzustellen.“
 
Bei brütender Hitze fightete auch Philipp Kohlschreiber um den Einzug ins Achtelfinale – und das obwohl sein Antreten nach der Aufgabe in Hamburg für ihn lange in der Schwebe war: „Wenn das Turnier anderswo stattfinden würde, hätte ich eine Woche Pause eingelegt, aber hier will ich einfach spielen“, erklärt der Turniersieger von 2015. Viel Zeit zur Erholung bleibt dem sympathischen Bayern nicht, am Mittwoch eröffnet Kohli mit dem ersten Match des Tages um 12.30 Uhr am Center Court gegen die Nummer fünf des Turniers, Jiri Vesely.Im Folgematch stellt sich die Frage ob dem Sebastian-Ofner-Märchen gegen die Nummer eins des Turniers ein weiteres Kapitel hinzugefügt werden kann. Der Steirer scheint sich auf Kitzbüheler Boden jedenfalls sehr wohl zu fühlen: „Ich habe ein ähnlich gutes Gefühl wie in Wimbledon.“ Pablo Cueves sei aber schon ein Respektgegner: „Ich habe noch nie gegen einen solchen Sandplatzspezialisten gespielt. Ich fokussiere mich auf mich und schaue, dass ich mein bestes Tennis spiele.“
 
Neben Pablo Cuevas greifen am morgigen Super-Wednesday des Generali Open Kitzbühel auch die weiteren topgesetzten Spieler des Turniers in das Geschehen ein:  Fognini trifft auf den Serbischen Qualifikanten Miljan Zekic, Lorenzi auf den Portugiesen Joao Sousa und Gilles Simon auf den Serben Dusan Lajovic.

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