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Freeride-Tour

Crunchtime in Fieberbrunn

Comeback von Flo Orley

Im Eishockey, vor den Play-offs, wird immer wieder gerne der Ausdruck ,,Crunchtime” verwendet, auf gut Deutsch: ,,Jetzt geht’s um’s Ganze!“ Auch die Organisatoren der Swatch-Freeride-Tour sprechen im Vorfeld des Tour-Stopps in Fieberbrunn von der Crunchtime.

Verständlich – denn ab 6. März geht es am Wildseeloder um die letzte Chance, sich für Alaska, das Finale und die nächste Saison zu qualifizieren.   Der Druck steigt also, denn wenn sich die Weltelite der Freerider am Nordhang des Wildseeloder in Fieberbrunn zum dritten Stopp der FWT 2017 versammelt, ist dies die ultimative Möglichkeit, einer der begehrten Startplätze für die letzten beiden Events in Alaska und Verbier sowie die FWT 2018 zu qualifizieren. Und natürlich haben die Organisatoren für ein besonderes ,,Zuckerl“ gesorgt -  am Start ist das Innsbrucker Snowboard-Urgesteins Flo Orley.
Nur die besten zwölf Skifahrer, sechs Snowboarder, sechs Skifahrerinnen und vier Snowboarderinnen der Rangliste besitzen  die Chance auf den Titel und sind für die FWT 2018 qualifiziert. Da nur die beiden besten Resultate der ersten drei Wettbewerbe dieser Saison in die Wertung kommen, besteht in Fieberbrunn die große Möglichkeit, sich mit einem guten Resultat in der Rangliste noch einmal weit nach vorne schieben.  

Im Feld der Skiläuferinnen liegt Lorraine Huber aus Lech am Arlberg nach ihrem Sieg beim zweiten FWT-Stopp auf Platz vier. Titelverteidigerin Eva Walkner aus Kuchl  auf Rang fünf und die zweimalige Weltmeisterin Nadine Wallner aus Klösterle am Arlberg auf Rang acht sollten in Fieberbrunn noch einmal punkten.

Snowboarder Thomas Feurstein aus Schruns, der diese Saison vom Freeride-World-Qualifier in die Eliteliga vorgestoßen ist und derzeit auf Rang fünf des Rankings liegt, will in Fieberbrunn seinen Erfolg vom Auftaktevent wiederholen, als er Zweiter wurde. Der erfahrene Innsbrucker Flo Orley, der sich nach Ranglistenplatz zwei in der letzten Saison eigentlich aus dem Wettkampfgeschehen zurückgezogen hat, geht in Fieberbrunn mit einer Wildcard an den Start. „Mich noch einmal beim Heimevent am Wildseeloder mit den Besten der Welt messen zu dürfen, ist sicherlich eines der Highlights dieses Winters für mich. Ohne Rücksicht auf das Gesamtranking und die Qualifikation kann ich als Einziger ganz frei im Kopf ohne Druck fahren und mal richtig riskieren. Darauf freue ich mich am meisten.“

Am Wildseeloder (2.118 Meter) fahren die weltbesten Freerider ab 6. März 2017 (Wetterfenster bis 11. März) auf einem bis zu 70 Grad steilen Hang mit 600 Höhenmetern, der mit zahlreichen Felsen und Rinnen durchsetzt ist. Die Zuschauer können die Action von der Schnee-Arena am Lärchfilzkogel aus vor Ort verfolgen. Ab 4. März erwartet die Freeride-Fans an der Enzianhütte ein Event-Village mit Live-Musik, Ski-Demos und Produktpräsentationen.


Am Wochenende des 11./12. März zeigt dann der Nachwuchs beim 3-Sterne-Contest der Freeride Junior Tour by Head sein Können. Die Freeride-Youngster zwischen 14 und 18 Jahren starten dieses Jahr vom unteren Startbereich am Wildseeloder.

Der FWT-Event in Fieberbrunn wird am Wettkampftag im Live-Webcast auf www.freerideworldtour.com übertragen. Mit Hilfe des Rider-Tagging-Systems können Fans die Runs ihrer Lieblings-Rider einfach und schnell in den sozialen Medien teilen.  

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