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Spektakel am Wildseeloder

Freeride-Tour

Spektakel am Wildseeloder

Starke Österreicher

Nur drei Tage nach dem dritten Tourstopp in Andorra führte die FWT in Fieberbrunn den vorletzten Wettbewerb der Saison 2018 durch.

Am Nordhang des Wildseeloder ging es für die weiblichen und männlichen Skifahrer und Snowboarder um die Qualifikation für das große Finale beim Xtreme Verbier (31. März bis 8. April 2018) und die FWT 2019.

Snowboard Damen

Der Sieg bei den Snowboarderinnen ging an Titelverteidigerin Marion Haerty aus Frankreich, die für ihren technischen Run 68,67 Punkte erhielt. Manuela Mandl aus Wien holte sich in Fieberbrunn Platz zwei und ist nun die Favoritin für den Gesamtsieg. Die Wienerin zeigte einen schnellen, flüssigen Lauf mit zwei Airs und sammelte damit 67 Punkte. Dritte wurde Anna Orlova (RUS) mit 65,67 Punkten.
 
Nach zwei Saisonsiegen und einem zweiten Platz liegt Manuela Mandl in der Gesamtwertung mit 7200 Punkten auf Platz eins vor Marion Haerty mit 6460 und Anna Orlova mit 5980 Punkten. „Ich bin überglücklich, jetzt gehe ich als Führende nach Verbier!“, freute sich die Wienerin. Ski Damen
Titelverteidigerin und Fieberbrunn-Vorjahressiegerin Lorraine Huber aus Lech am Arlberg, die verhalten in die Saison gestartet war, meldete sich in Fieberbrunn vehement zurück und sammelte mit einem Double Cliffdrop, einem gewaltigen Sprung von einem hohen Felsen und zwei weiteren Airs 88 Punkte. Weltmeisterin 2015 und 2016 Eva Walkner aus Kuchl begann mit einer ähnlichen Linie wie Huber und beeindruckte im unteren Hangbereich mit einem weiteren hohen Air. Für ihre flüssige Fahrt erhielt sie 84,67 Punkte und wurde Zweite vor Rachel Croft (USA), die 74,67 Punkte bekam.
 
Im Gesamt-Ranking führt Arianna Tricomi mit 7200 Punkten vor Eva Walkner mit 6900 und Hazel Birnbaum (USA) mit 5625 Punkten. Lorraine Huber hat sich durch ihren Fieberbrunn-Sieg mit 5580 Punkten auf Platz vier vorgeschoben und ist damit für Verbier qualifiziert.

Snowboard Herren

Gigi Rüf (AUT), zuletzt schon Dritter in Andorra, teilte seinen Lauf in einen Bigmountain- und einen Freestyle-Part auf: Er begann mit zwei Sprüngen im oberen Steilhang und legte mit zwei 360s im unteren Teil nach. 78,33 Punkte bescherten dem Vorarlberger den Sieg. Platz zwei mit 77 Punkten ging bei seiner FWT-Premiere an Elias Elhardt (GER), der eine kreative und ebenso technische wie verspielte Linie mit zahlreichen Sprüngen auf der selten befahrenen linken Seite des Hangs wählte. Thomas Feurstein aus Schruns holte mit einer Serie von 360s Platz drei mit 75,67 Punkten. Damit behauptet Thomas Feurstein seine Führung in der Gesamtwertung und fährt mit 6380 Punkten nach Verbier.

Ski Herren

Der Sieg bei den Skifahrern ging an Mickael Bimboes aus Frankreich, der eine einzigartige Linie wählte und an der Rinne im unteren Hangbereich einen Sprung stand, den noch kein anderer Fahrer bei einem Freeride-Contest am Wildseeloder gezeigt hatte. Platz zwei ging an Andorra-Sieger Kristofer Turdell (SWE), der 85,33 Punkte erhielt. Dritter wurde George Rodney (USA) mit 78,63 Punkten.
 
Stefan Häusl aus Strengen fuhr seinen letzten Wettkampf in seinem unnachahmlichen Style und glänzte mit einem technisch höchst schwierigen Sprung aus einer Rinne heraus. Einen Air im unteren Bereich konnte er allerdings nicht ganz sauber landen. Mit 64,67 Punkten wurde er Elfter.„In Fieberbrunn hat für mich alle begonnen, hier habe ich den ersten österreichischen Freeride-Contest und meinen ersten FWT-Contest gewonnen. Es ist für mich wunderschön, meine Contestkarriere nach neun Jahren auf der Tour hier abzuschließen“, verabschiedete sich Stefan Häusl von der FWT.

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