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Haie trumpften auf

Eishockey-Play-offs

Haie trumpften auf

Erster Play-off-Sieg mit 4:3

Geschafft!  Die Innsbrucker Haie feierten quasi mit dem Rücken zur Wand stehend denersten Playoff-Sieg und freuen sich auf ein Spiel fünf am Sonntag in Wien gegen den noch regierenden Meister Vienna Capitals. 

Im Haifischbecken hatte sich das Team von Headcoach Rob Pallin vor fast 3000 begeisterten Fans mit 4:3 durch. „Es wird ein Kampf um Zentimeter. Die ersten zehn Minuten sind der Schlüssel. Wir werden einfach nicht aufgeben.“ Pallin hatte vor dem so wichtigen Spiel vier in der Playoffserie gegen die Wiener an den Glauben in seinem Team appelliert.

Die Mannschaft schien die Worte ihres Trainers dann auch gehört zu haben. Denn die  Haie präsentierten sich mit dem ersten Bully hellwach und ungemein giftig. Spurgeon und Bishop hatten schon früh in der Partie gute  Möglichkeiten auf die Führung. Wien tat sich hingegen zunächst schwer.

In Minute acht machte sich die Überlegenheit der Innsbrucker dann auch auf dem Scoreboard bemerkbar, Yogan stocherte die Scheibe im zweiten Versuch über die Linie. Die 1:0-Führung war verdient und der zweite Treffer sollte dann nur wenige Minuten später folgen. Benedikt Schennach arbeitete im Powerplay vor dem Tor von J.P Lamoureux und fälschte die Scheibe mustergültig ab. Die erste Zwei-Tore-Führung für die Tiroler in dieser Playoff-Serie. Und es hätte in den ersten 20 Minuten sogar noch besser kommen können, doch Wahl (Latte), Wehrs und Yogan ließen weitere „Sitzer“ auf das 3:0 aus. Die kalte Dusche ereilte die Haie dann 30 Sekunden vor dem Drittelende, Buck fälschte die Scheibe zum 1:2 ab.

Das Spiel war auch im Mitteldrittel enorm spannend und rassig. Die Capitals klopften früh zweimal lautstark an doch Nechvatal im Tor der Gastgeber reagierte glänzend. Im Gegenzug sollten die Haie die passende Antwort geben und auf 3:1 erhöhen. Fabio Schramm war im Rebound erfolgreich. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit tollen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Rotter,

Pollastrone und Buck gaben mehrmals die Visitenkarte bei Patrik Nechvatal im Torder Haie ab. Auf der Gegenseite scheiterten Sedivy, Spurgeon und Bishop nur hauchdünn. Das Spiel war an Dramatik nicht mehr zu überbieten. Als Rotter die Capitals in Minute (35.) auf 2:3 heranbrachte, lebte das Spiel einmal mehr richtig auf. Wien drückte,  Schennach schnürte sechs Sekunden vor dem Drittelende seinen Doppelpack und stellte auf 4:2.

Die Tiroler Wasserkraftarena stand Kopf. Im Schlussdrittel blieb das Spiel hochspannend, die Capitals versuchten noch einmal alles und wurden in der 46. Minute belohnt. Tessier nahm ein Geschenk der Haie dankend an und verkürzte auf 3:4. Die Gastgeber zeigten sich aber, angetrieben von einem frenetischem Publikum, nicht geschockt und hatten ihrerseits tolle Einschussmöglichkeiten. Aber Tore wollten keine mehr fallen, es blieb beim 4:3 und damit beendeten die Haie die fast schon unheimliche Play-off-Siegesserie der Wiener.

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